Teil 2 PL – UA

3. Tag Montag der 18.07.2011 Ukrainische Strassen sind ganz anders

Route: Sanok PL, Przemysl, Mostiska, Rodatychi, L´viv UA 171km

Nach einem ausgiebigen Frühstück, wer weiß schon was wir in der Ukraine bekommen, geht es auf die letzten knapp 80km bis zur Grenze. Mein Navi notiert für diese Strecke 1200 Punkte im Track. Zum weiteren Verständnis sollten wir uns diese beiden Zahlen merken. 80km, Fahrzeit inklusive meiner notwendigen Kaffee und Rauchpausen knapp 1,5 Stunde über schwungvolle Straßen im polnischen als Serpentini ausgeschildert.

Zwischen Sanok und der UA Grenze

Okay soviel polnisch kann ich auch und das Schild hätte es nicht wirklich gebraucht. Ich hätte es tatsächlich auch so erkannt. Statt Espresso am morgen also Kurven satt, eine Landschaft wie im Sauerland oder Bergischen Land, ich fühle mich wie zu hause. Eine kurze Serpentinenstrecke reiht sich an die nächste und das rund 70km lang bis kurz vor der Grenze zur Ukraine. Zum Aufwachen eine geniale Kombination auch hier gilt wiederkommen ist ein muß. Die Straßen im Süden Polens sind absolut motorradgerecht gebaut und das fahren macht unendlich viel Spaß. Mit fahren ist aber jetzt erstmal Schluss, wir sind an der Grenze angekommen. Die polnischen Grenzer nehmen ihre Aufgabe als Schengen Außengrenze sehr ernst. Knapp 40 min und schon sind wir durch die Grenzkontrolle. Kurzweilig waren wieder die Gespräche nach dem woher und wohin, wieviel Hubraum, PS etc. Mich haben allerdings die drei russischen Gespanne viel mehr interessiert die hinter uns warteten. Alle jeweils mit mindestens einem Kühlschrank im Seitenwagen beladen. Zum Fotos machen direkt in der Grenzkontrolle war ich allerdings zu sehr Schisser. Aber gut die polnische Kontrolle geschafft, jetzt die Ukrainer. Unsere Recherchen hatten kein wirklich definitives Ergebniss gebracht, welche Dokumenten tatsächlich benötigt werden. Deswegen hatten wir:

  • den Internationalen Führerschein
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Grüne Versicherungskarte
  • KFZ Schein und
  • Reisespass mit.

Aber Pustekuchen, jeder Reisende erhält einen ausgefüllten Laufzettel auf dem KFZ-Marke, Kennzeichen und Anzahl der Fahrzeuge festgehalten werden. Dies ist unser Nachweis für die Stempelsammlung durch die Kontrollen. Erster Stempel Passkontrolle, zweiter Stempel Zoll, der vierte Grenzer nimmt dann den Zettel, kontrolliert die Vollständigkeit und wenn er zufrieden ist öffnet er die Schranke und die Reise ins Unbekannte kann starten.

UA "Autobahn" nach Lv´v

(Tatsächlich benötigt haben wir an allen Grenzen nur Reisepass und KFZ Schein. Reisepass war an der Grenze UA, SRB und CRO auch notwendig da dort der Pass gestempelt wird. Außer an der serbischen Grenze, dort wollten Sie tatsächlich auch noch die Grüne Versicherungskarte sehen.)

In Summe haben die Grenzformalitäten etwas mehr als eine gute Stunde gedauert. Hinter der Grenze schnell noch ein paar Euro in Griwna tauschen und wieder werde ich angesprochen. Von hinten klingt es auf Deutsch: „Kann ich Ihnen helfen?“ Ein Ukrainer. Höflich und freundlich bietet er mir seine Unterstützung an. Ich nutze die Gelegenheit und frage nach dem Straßenzustand in Richtung L´viv. Die Antwort fällt sehr positiv aus.

Ab hier ändert sich die Strassenbauweise und -qualität. Die Ortschilder stehen gefühlt 5km vor dem Ort und drosseln einen von eh schon nicht schnellen 90km/h auf 50km/h. Und die meisten Verkehrsteilnehmer halten sich an „diese“ Regel. Wenn auch nur an diese. Bis L´viv sind es eigentlich nur 80km, aber gefühlt ca. 800. Wir erinnern uns an die beiden Zahlen im ersten Absatz 80km und 1200 Trackpunkte. Jetzt wieder 80km und 600 Trackpunkte. Fahrzeit für diese 80km etwas mehr als 2 Stunden.

80km der gleiche Wald

Kurven Mangelware und wenn werden sie drei Kilometer vorher angekündigt. Freundliche Hinweise zu Hause hatten uns gewarnt. 500Km geradeaus und 150km am gleichen Kornfeld entlang. Wenn Euch das Spass macht! Stimmt aber gar nicht. Es waren nur 80km am gleichen Wald entlang unterbrochen von „10km“ langen Dörfern und „Neubaustrecken“ Ich schätze in drei (ssig) Jahren gibt es eine Autobahn.

Welcome Global Village

L´viv ist dann eine Erlösung eine lebendige, bunte Stadt die ihr galizisches Flair über die Jahrhunderte erhalten hat. Trotzdem mit Motorradklamotten durch die Stadt laufen und ein Hostel suchen macht nicht wirklich Spass, auch nicht am Abend wenn es immer noch knapp dreißig Grad hat. Außerdem scheinen die Hostels in L´viv alle erst im dritten Stock anzufangen. Natürlich hat auch wieder mein Orientierungssinn zugeschlagen, von den sechs möglichen Hostels habe ich nur drei gefunden. Die anderen drei dann erst später 🙂 zu spät, da hatten wir das Hotel schon gebucht. Karin hat aber noch ein kleines Hotel direkt im Stadtzentrum aus dem Reiseführer gefischt. Hotel Wien direkt am Friedensplatz, dort nachgefragt bekommen auch wir sofort ein Zimmer. Wie wir später erfahren waren sie damit ausgebucht. Glück gehabt.

L´viv - Friedensplatz

Für die Motorräder wird uns wieder ein bewachter Parkplatz in einer Nebenstraße empfohlen. Dem älteren Concierge mache ich klar, dass ich den Abstellplatz sicher nicht finde und biete ihm meinen Soziusplatz an. Er läßt sich nicht lumpen, schwingt sich hinten drauf und lotst mich durch die Innenstadt. Okay der Weg war nicht weit und ich hätte ihn wahrscheinlich auch alleine gefunden. Aber so macht es mehr Spaß und wir haben uns gut unterhalten. Der Parkplatzwächter ist genauso freundlich und gibt uns noch einen kräftigen Rabatt für die beiden Moppeds.

Bewachter Parkplatz

Aber ganz ehrlich um die Motorräder auf den Stellplatz zu fahren mußte ich schon kräftig den Kopf einziehen. Außer Ferrari oder ähnlichem hätte er auf diesem „Parkplatz“ sicher kein Auto untergebracht.

Mehr aus L´viv dann morgen. Wir bleiben hier zwei Nächte und schauen uns die Stadt und die  freundlichen und  zuvorkommenden Menschen in Ruhe an.

L´viv Friedensplatz

Hier geht es zu unserem Hotel: http://www.wienhotel.com.ua/. Zu unserem Reisezeitpunkt das günstigste Hotel in L´viv. Zentraler geht es nicht mehr. Wenige und kleine Zimmer die aber sehr gemütlich sind. Frühstück gab es im Kaffee Wien direkt nebenan.

Hier geht es zum Originalblog

 

4. Tag Dienstag 19.07.2011 Lemberg – oder können Strassenbahnen Enduro fahren?

Route: Hotel Wien, Stadtzentrum, Marktplatz, Markthalle, McDonalds, Arsenal Museum, Arsenal Café, ein wenig außerhalb des Stadtzentrums, Friedensplatz, Gasova Lampa, Hotel Wien. 100km laufen, 50km Strassenbahn (naja vielleicht waren es auch ein paar km weniger)

Nach drei Tagen mit strahlendem Sonnenschein weckt Lemberg mich am morgen mit Regen. Genau das richtige Wetter für eine Stadtrundfahrt. Obwohl Rundfahrt mit dem Motorrad würde in Lemberg wenig Spass machen. Überall in der Stadt wird gebaut und dort wo die Straßen noch nicht fertig sind empfiehlt sich eine etwas erhöhte Bodenfreiheit oder halt eine geringe Empfindlichkeit hinsichtlich des Materialeinsatzes. Nicht nur deswegen bleiben unsere Motorräder auf dem bewachten Parkplatz und wir besichtigen die Sehenswürdigkeiten zu Fuß. Als Motorradfahrer bin ich nur bedingt Fußweg tauglich und wir erweitern unseren Horizont um eine Fahrt mit der ukrainischen Straßenbahn. In Rom habe ich gelernt, das Busse in der Stadt Rally fahren können. In Lemberg lerne ich das Straßenbahnen Enduro fahren können. Die Tram schafft es….

Linie 3

Die Schienen liegen so in der Fahrbahn, dass die Tram permanent tanzt. Ein Erlebniss das ich so das letzte Mal Anfang der 1980er Jahr in Prag auf dem Wenzelsplatz hatte. 

Die Preise für Brot und öffentliche Verkehrsmittel sind in der Ukraine staatlich gefördert. So kostet die Straßenbahnfahrt egal wohin einen Griwna. Aber vielleicht gerade deswegen wird auch darauf geachtet das der Fahrschein abgestempelt wird. Hierzu braucht es keinen Kontrolleur. Die anderen Fahrgäste zeigen uns freundlich den Stempelautomaten. Naja Automat ist zuviel gesagt, Papierschnipsel aka Fahrschein reinlegen und mit der anderen Hand den Stempel runterdrücken. Funktioniert auch und ist mit Sicherheit billiger als unsere elektronischen Systeme.

Und dort vorn sitzt die junge Dame die uns fährt

So gondeln wir durch die Stadt bis Karin eine Hausfassade auffällt, also nächste Station raus und wieder auf Schusters Rappen weiter. Alternativ könnten wir auch noch die überall in der Stadt präsenten gelben Busse nehmen, entschließen uns dann aber doch dagegen.

Apropos gelbe Busse. Diese „Klein“ Busse scheinen das hauptsächliche Nah- und Fernverkehrsmittel zu sein. Überall in der Stadt und auf dem Land finden sich Haltestelle und Menschen auf dem Weg von dort oder dorthin.

ÖPNV

Die Busse sind regelmäßig gut gefüllt und neben den LKW´s das Transportmittel welches uns am meisten auf den Straßen der Ukraine begegnet.

L´viv ist derzeit eine Großbaustelle, an jeder Ecke wird gebaut, renoviert und modernisiert, ganze Straßenzüge sind komplett gesperrt und aufgerissen.

..und wo bitte ist hier die Umleitung?

Vieles davon ist ganz sicher der Euro 2012 geschuldet die in Polen und der Ukraine stattfindet, aber ich denke das ist es nicht alleine. Ich habe den Eindruck gewonnen, das sie es schaffen könnten gefühlvoll zu modernisieren und die alten Häuser und Ihre Fassaden  nicht komplett kaputt zu reparieren oder gesichtslos zu dämmen.

Meiner Meinung nach sehr schöne Fassaden mit Stil

Trotzdem oder gerade deswegen ist noch jeder Schritt in einen der Hinterhöfe ein kleines Abenteuer. Du kannst nie von vorne erkennen was Dich erwartet, Müllhalde, Schuttabladeplatz oder ein tolles Ambiente, Deckengemälde oder Stuckfassaden. Es hilft nur Mut und einfach eintreten, es lohnt sich sehr oft.

Hier wäre auch die Tourist Info. Wenn Sie offen hätte.

Spannnend wird es wenn man sich traut sich ausserhalb des direkten Stadtzentrums zu bewegen. Sind im Zentrum noch alle Straßenschilder in beiden Alphabeten beschriftet ändert sich das abseits der Ameisenstraßen sofort. Also heisst es wieder „Bilder“ vergleichen. Wir haben uns natürlich einen Stadtplan gekauft –  in Kyrillisch – und so stehen wir an den Strassenkreuzungen und vergleichen. Letztendlich erfolgreich, schliesslich haben wir den Weg zurück zum Hotel ganz alleine gefunden.

Lemberg ist auf jeden Fall eine Reise wert und verbindet für mich Osteuropa mit dem Lebensgefühl Südeuropas.

Gasova Lampa 3. Stock

Unser Gastrotipp ist die Gasova Lampa mitten im Zentrum ca. 400m vom Friedensplatz entfernt. Gutes Essen und Trinken zu sehr günstigen Preisen und von der Dachterasse einen Blick auf L´viv von oben.

Gasova Lampa 2. Stock

Und morgen üben wir dann weiter kyrillische Buchstaben und Ihre Übersetzung ins lateinische Alphabet.

 

 

 

 

 

 

Marke: GEOM - was auch immer das heisst.

 

 

 

 

 

Für den Originalblock des Tages klick.

5. Tag Mittwoch 20.07.2011 …ich weiß dies ist ein weites Land………

Route: Львів, Івано-Франківськ, Чернівці 289km

wissen und erleben sind aber wie immer zwei verschiedene Dinge. Ukrainische Strassenbauer oder vielleicht war es doch die russische Unterstützung wählen immer die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten und jede Kurve wird mindestens 3km vorher als S-Kurve angekündigt.

Die Ukraine ist voller freundlicher und  hilfsbereiter Menschen. Egal wo wir Pause machen überall werden wir angesprochen und nach dem woher und wohin gefragt. Die BMW´s werden bewundert und das wichtigste ist die Frage nach dem Hubraum. Ich bin sicher das Karin und Ihre BMW jetzt auf vielen Fotohandis abgespeichert sind.

junge Bewunderin

Auch die junge Dame auf dem Foto hätte wohl am liebsten gefragt ob sie mal mit Karin mitfahren darf.

Dnepr, Ural - ich konnte es nicht erkennen.

Andere Motorräder sehen wir ausgesprochen selten, viele kleine Zweitakter und Roller, in den Dörfern Fahrräder und ansonsten Autos jeden Alters und Zustand. Die allermeisten fahren auch. Übrigens falls die Russische Armee ihre Fahrzeuge suchen sollte wird sie in der Ukraine ganz sicher fündig. Noch nirgendwo sind mir soviele ehemalige Militärfahrzeuge aller Art im zivilen Einsatz begegnet. Egal ob

Schwerter zu Pflugscharen...

LKW, Truppentransporter oder ehemalige Stabsfahrzeuge. Alles wird zu jedem Zweck eingesetzt und umgebaut.

In L´viv gestartet sind wir nach knapp 300km heute in Tschernovitz (eine von 6 – Czernowitz, deutsch auch Tschernowitz; ukrainisch Чернівці/Tscherniwzi; russisch Черновцы/Tschernowzy, rumänisch Cernăuţi, polnisch Czerniowce, jiddisch טשערנאָװיץ Tschernowitz – verschiedenen Schreibweisen, erklär das mal einer einem Navi) angekommen. Aus L´viv herauszukommen sollte noch eine kleinere Aufgabe werden. Wir hatten uns die Ortsnamen in kyrillisch aufgemalt um die Hinweisschilder zu idenfizieren. Nur das die Ukrainer leider unser Zwischenziel nicht ausschreiben sondern mit I.-Frankovsk abkürzen. Okay das haben wir schnell gelernt, aber die einzige richtige Route aus der Stadt hinaus ist gesperrt. Der hilfsbereite Bauarbeiter hat mir gesten- und wortreich die Umfahrung erklärt,  auf ukrainisch. So sind wir dann einmal um die halbe Stadt herum um dann doch noch die richtige Straße zu finden. In Richtung Stadteinwärts waren auch Umleitungsschilder aufgestellt, nur leider haben wir die in unsere Fahrtrichtung nicht gefunden. Während der Umfahrung haben wir dann auch erkannt das Karins Idee richtig gewesen wäre, nur war ich der Meinung das die Welt an dieser Stelle ein Ende hat. So haben wir halt ein paar 20 Kilometer länger gebraucht.

Ich liebe es unterwegs in den kleinen Dörfern Pause zu machen, die Chance auf Kontakt zu Einheimischen ist deutlich größer und so auch hier wieder. Irgendwo zwischen L´viv und I-F.

Kram - Laden

Ein kleines Dorf und zwei örtliche Wettbewerber mit dem gleichen Angebot. Kein Kaffee aber jede Menge Getränke vor allem alkoholische. Eigentlich wollte ich eine Zitronenlimo kaufen, nach dem öffnen der Dose meint Karin: „Schmeckt gut das Radler!“ „Wieso Radler? Ich habe doch Limo gekauft“ „Ja Limo mit Bier“. Das zum Thema ich kann kyrillisch lesen.

Aufgrund der Strassenanlage und der zulässigen Höchstgeschwindgkeit haben wir natürlich alle Zeit der Welt uns die Landschaft ganz in Ruhe anzuschauen. So erkennen wir schon aus einigen Kilometern Entfernung das jetzt gleich ein Badesee kommen wird. Auf jeden Fall nutzen ihn die Ukrainer als Badesee. Im ersten Moment haben mich die vielen Stromleitungen irritiert, den Grund dafür haben wir dann einen Kilometer später erkannt.

Kraftwerk direkt hinter dem schönen Badesee

Auf das Badeerlebniss haben wir spontan verzichtet.

Im Überfluss finden sich entlang der Straßen Kirchen und Heldendenkmäler in jeder Form und Farbe. Viele der Kirchen sind liebevoll und aufwendig renoviert oder gerade erst neu gebaut, auch die Denkmäler sehen sehr gepflegt aus. Hier wird eine Menge finanzieller Mittel investiert. Dementsprechend vermute ich mal das die Kirche und der orthodoxe Glaube den Ukrainer sehr wichtig ist und sie bereit sind die dafür notwendigen Ressourcen zu investieren denn Kirchensteuer gibt es nicht und somit ist die Kirche auf Bezahlung Ihrer Leistungen und Spenden angewiesen.

Wir haben uns dafür entschieden die Weite der Ukraine gegen die Karpaten und Rumänien einzutauschen und werden morgen in Richtung Süden in die Karpaten fahren. Zum Motorradfahren eignet sich die Ukraine imho nur in Verbindung mit einem Gasfeststeller und einer Rückenlehne aber es soll noch andere Länder geben die ähnlich angelegte Highways haben. 🙂

Trotzdem ich bereue keinen Kilometer und komme ganz sicher wieder nur dann mit einem anderen Fahrzeug (Tatra, Lada oder vielleicht doch mein Motorradgespann?)

Gut verschlossen ...

Wir übernachten in der Grenzstadt Tschernovitz in einem kleinen gemütlichen Hotel, diesmal in der Fürstensuite. Auf Anweisung der Hotelbesitzerin sollen die Motorräder in den Innenhof. Leider ist die Tür etwas klein und über zwei Stufen müssen wir auch drüber. Also Koffer demontiert und mit Schwung über die Stufen. Hups nachdem die Motorräder drüber sind fehlt ein Stein in der Stufe, da war mein Tourance wohl doch etwas stärker. Die Motorräder sicher geparkt, schauen wir uns in Ruhe die kleine Stadt an.

und in die andere Richtung nochmal

Die Fussgängerzone ist ewig lang, gut besucht und mit vielen Restaurants und Kneipen bestückt und selbst abends um 19:00 Uhr zeigt das Thermometer noch 31 Grad.

qed

Osteuropa ist klasse und ich fühle mich richtig wohl. Was mir und Karin noch mehr auffällt ist der große Wert den viele (junge) Osteuropäer(innen) auf Style und Chic legen. Ich kenne dieses aus Nizza, Paris und ähnlichen Städten und habe es in den letzten Jahren auch in vielen größeren Städten Osteuropas erlebt. Alles macht sich chic wenn es abends zum flanieren, sehen und gesehen geht. Und ein wenig bemitleide ich die Trägerinnen speziell solcher Schuhe und ein ganz klein wenig bewundere ich Sie auch.

Never runs out of Style

Mit 12cm auf Kopftsteinplaster ist schon eine Leistung. Ich könnte es sicher nicht.

In diesem Hotel http://www.magnat.cv.ukrtel.net/en/ sind wir abgestiegen, preislich ungefähr Mittelklasse, was aber auch daran lag das sie uns die „Fürstensuite“ mit Whirlpool, Klimaanlage, etc. zugeteilt haben.

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