Weinprobe – Wine tasting

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Heute können wir tatsächlich los. Markus auf der grauen Dnepr, Sandro auf der Tenere und wir auf dem blauen Gespann das wir vom letzten Jahr kennen. Damit Karin und ich leichter miteinander kommunizieren können habe ich gestern noch eine Baehr  Sprechanlage installiert. Unser aller Gepäck ist schnell auf die beiden Gespanne verteilt, Ersatzteile hat Sandro schon längst verstaut. Telawi ist nur knapp 100km von Tiflis entfernt. Damit es ein wenig mehr Spass macht überqueren wir einen kleinen Pass. Auf gut 1600m ü.d.M ist ein Coffeeshop ausgeschildet, der Kaffeefan stoppt sofort und prüft das Angebot, um sich lieber für einen Kräutertee zu entscheiden.

Nur wenig später erreichen wir Telavi, Es ist Mittagszeit und wir beschliessen einen kleinen Lunch zu uns zu nehmen. Sandro nutzt die Zeit um die genaue Adresse unseres Hostels zu ermitteln. Im Stadtzentrum treffen wir einen Motorradfahrer aus Ankara der mit seinem Sohn auf Urlaubsreise ist. Wir ahnen es noch nicht, aber wir werden unseren Türkischen Kollegen noch wieder sehen.

Allzulange halten wir uns mit dem Lunch nicht auf. Sandro bittet Karin uns zur Pensionsadresse zu navigieren. Die Straße ist auch in Karins Navi enthalten, nur mit der Hausnummer hapert es ein wenig. OSM Karten sind wirklich gut – wir sind in Asien, die Standard Europa Karte zeigt hier nichts mehr. Unsere Suche ist kurz ein Schild am Haus weist uns den Weg. Der Hausherr bittet uns herein und fordert uns auf die Motorräder im Innenhof parken. Statt unsere Zimmer zu besichtigen werden wir auf eine Weinprobe eingeladen. Es ist drei Uhr nachmittag, die Sonne brennt und wir probieren den roten und weissen Wein unseres Hausherrn. Sehr lecker, wenn auch wie zumeist in Georgien, der Weisswein warm serviert wird. Zum Abschluß Chacha, ich missverstehe den Hausherrn und höre 16, o.k. dann trinke ich auch ein Glass. Nachdem ich getrunken habe, weiß ich er hat 60 gesagt und meinte den Alkoholgehalt. Den Rest des Nachmittags verbringen wir auf der Terasse im Schatten – dösend oder schlafen. Irgendwann gegen Abend werden wir wieder munter und laufen ins Stadtzentrum, schliesslich wollen wir noch essen gehen. Wir finden ein sehr gutes Restaurant in einer kleinen Seitenstraße. Aufgetischt wird ohne Ende, wir sind nicht in der Lage alles zu vertilgen, aber es schmeckt sehr gut. Spät am Abend fallen wir satt und nicht mehr ganz nüchtern in die Betten.

Weininfo: Es gibt Archäologen die der Meinung sind das in Georgien erstmalig Wein gekeltert wurde Wir haben sehr viel guten Wein in Georgien getrunken, aber zumeist mit einem Geschmack der sich vom gewohnten unterscheidet. Dies könnte daran liegen das in Georgien insbesondere die kleinen Winzer den Wein in Amphoren aus Ton reifen lassen. Diese Amphoren wiederum sind im Boden versenkt. Auf diese Art wird Wein schon seit Jahrtausenden hergestellt.  Chacha ist ähnlich wie Grappa ein Tresterbrand. Industrieller Chacha hat meistens einen Alkoholgehalt von etwas mehr als 40%. Chacha für den Eigenbedarf darf aber auch gerne einen höheren Prozentsatz haben. Mir schmeckt er sehr gut. Probiert es mal wenn ihr die Gelegenheit dazu findet.

Übernachtet haben wir im Ekaterine Guesthouse. Als Hostel ist es sehr zu empfehlen, die Zimmer sind einfach, das Frühstück ist georgisch gut und reichhaltig. Holiday home Ekaterine ist ebenso auf booking.com zu finden.

English version below pictures:

English version:

Now we are really ready to go. Markus on the grey Dnepr, Sandro the Tenere and we use the blue one, which we had used last year also. To make it easier for Karin and me to exchange i have adapted yesterday a small Baehr intercom system. All our lugagge is distributed over both sidecars, the spare parts Sandro has already loaded into the grey. Telavi is only 100km away. To make it a bit more funny we cross a small pass with an altitude of 1600 a.s.  On the top i recognised immediatly a coffee shop. Me as the cafe adicted of us needs to check the offer and decide for a tea of herbs.

A little bit later we arrive in Telavi, it is lunch time and so we do. Sandro use the break to search for the exact adress of our pension. While stopping in the city center we meet a biker from Ankara. He is travel together with his son. At this time we couldn´t imagine that we will meet him again during the next days.

We didn´t spent a lot of time for lunch. Sandro asked Karin to navigate us towards our Hostel. The OSM map contains the streets, but not the exact building number (remember we are in Asia, so the standard european map did not work anymore). Unfortunaly we find it very quick, thanks to the sign on the wall. Our host invited us to park the bikes in the patio. But instead of entering our rooms we are invited to taste the homemade wine.

03.00pm, sun is burning and we are tasting the red and white wine. Very well, even the white wine is served in a warm condition, as usualy in Georgia. To finish Chacha is served. I missunderstood something and hear the number 16. O.k. one glass is fine. During tasting i recognised my failure the number must be 60, meaning the alcohol content. The rest of the afternoon we spent on the terrace – chiling or sleeping.  Short before the sun is going down we wake up, cause we are all hungry. Walking into the city we find a nice restaurant in a side street. They serve as much as possible. We can´t make it, but everything tasts fantastic. Later the evenning fed up and a little bit drunk we lay down in our beds and slepped very well.

Wine details: Some archaeologists count Georgia as the first country in which wine was developed. We taste many different wine, almost well but with a different tast than we know it from home. That could be related to the way of working in Georgia. Special the small wine grower let the wine develop in amphoras of clay which are earth sunk. This is the way wine has been made since centuries. Chacha is similar as Grappa made as a rape brand. Industriell made it contains mostly around 40%, homemade you can expect more alcohol. Try it, i like it very well.

At Ekaterine Guesthouse we spent the night and had the wine testing. As a hostel i can recommend to stay. The rooms are simply, the breakfast is georgian well and plenty enough. Holiday home Ekaterina is also present on booking.com.