Unterstützen und Helfen – jetzt sofort

Weil ich diesen Kommentar zu 100% unterstütze und auch davon überzeugt bin das wir zeigen müssen das wir bereit sind zu helfen und Menschen aufzunehmen die uns brauchen, egal aus welchem Grund sie zu uns kommen, verlinke ich den Kommentar von Anja Reschke und bin stolz darauf das dieser bei uns im öffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet wurde:

Mund aufmachen – Haltung zeigen. Originalkommentar von Anja Reschke vom 05.08.2015

 

Zurück in Batumi – auf Wiedersehen Georgien

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Zurück in Batumi – auf Wiedersehen Georgien

Das goldene Vlies

Das goldene Vlies

Gegen 17.30 sind wir zurück in Batumi. Diesmal bei bei strahlendem Sonnenschein was die Stadt und die Schwarzmeerküste nochmal schöner erscheinen läßt. Wir sind rechtzeitig genug zu einem Stadtbummel angekommen und so ziehen wir los um auch einen Blick in die Straßen zu werfen die nicht für die Touristen herausgeputzt sind. Dies ist die andere, die normale Seite von Batumi, Märkte, Handwerker, kleine Geschäft lassen einen ganz anderen Eindruck von Batumi gewinnen. Dieser Teil von Batumi ist echt, keine auf alt getrimmten Gebäude die doch nur andere Städte Europas kopieren. Wir nutzen die Gelegenheit dort wo wir die Erlaubnis bekommen reinzuschnuppern. Egal ob beim Bäcker oder Kaffeeröster die allermeisten freuen sich wenn wir Interesse für Ihre Geschäfte und Produkte zeigen, auch wenn sie sicher wissen das wir nicht viel einkaufen werden. Den Abend verbringen wir diesmal im Restaurant Bremen. Ein wie wir glauben recht authentisches georgisches Restaurant, das zu der Stadt gleichen Namens definitiv gar keine Verbindung hat. Wenn ihr hier zum Essen geht, probiert unbedingt die Nationalspeise „Khinkali“ es lohnt sich. http://www.inyourpocket.com/Batumi/Bremen_117173v

Unsere Zeit in Georgien geht morgen zu Ende. Wir haben sehr viel und doch viel zu wenig gesehen. Der Mai ist genau richtig um Georgien zu erleben, eine ähnliche Farbenpracht wie jetzt gibt es sonst im Jahr nicht, aber mit dem Nachteil das der Mai auch sehr regenreich ist. Wir haben leider genau die Woche erwischt in der es fast jeden Tag geregnet hat. Für tolle Fotos ist Sonne besser und nächste Woche soll es bis zu 30 Grad haben, aber Wetter ist nicht planbar und auch so haben wir sehr viel Spass gehabt und tolle Landschaften und Motorradrouten gesehen und erfahren. Doch das wichtigste sind auch hier wieder die Menschen. Bis auf wenige Ausnahmen sind uns hier alle sehr freundlich und hilfsbereit begegnet. Etwas zurückhaltender und scheuer als in der Türkei, aber wer fragt dem wird geholfen, Ablehnung haben wir überhaupt nicht erlebt.

Taxistand

Taxistand

Wir kommen definitiv wieder zurück nach Georgien.

330km Kutaisi – Chiatura – Kutaisi – Batumi

Übernachtet im Old Town Hotel Batumi

 

Old Town Hotel

Old Town Hotel

English version below:

Back in Batumi – see you again Georgia

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around 5.30pm we are back in a sunny Batumi. In the sun Batumi and the Black Sea coast is very nice. We are early enough to start a small city trip and so we try to have look into the areas which are not designed for the tourists. We found the small roads which shows we other side of Batumi. Markets, craftmans shops, small stores for everything. These part didn´t show new buildings looking old, but only a copy of other european cities. We use the chance to have a look into the shops, equal is it the bakery or the coffee roaster. The most of them are proud to show us their products and workshops. The evening we spend at the restaurant Bremen. A, we believe, authentic georgian restaurant which has nothing to do with the german city „Bremen“ If you visit Bremen my advise is to order the typical georgien dish „Khinkali“. If you try it, you like it I´m sure. http://www.inyourpocket.com/Batumi/Bremen_117173v

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Tomorrow our time in Georgia will end. We have seen a lot, but not enough. May is for sure the right time to visit Georgia. There is no other time during the year there you could see such a colourful landscape. But on the other side May is also the month with the most rainy days. A bit sad that we had rain more or less every day. For photography slight sunny would be better and next week 30C degrees are expected, but wether you couldn´t change or plan. Anyhow we had a lot of fun We discovered a great landscape and most important a a lot of friendly people. Most of them will help you if you ask. A little bit more shy than the Turkey, but I like it.

Batumi Market

Batumi Market

I will come back again to Georgia, for sure.

330km Kutaisi – Chiatura – Kutaisi – Batumi

Stay at Old Town Hotel Batumi

Chiatura – die Seilbahnstadt

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Chiatura – die Seilbahnstadt

Nach den gestrigen Wassermassen ist es heute trocken. Wir wollen das gestern versäumte nachholen und tippen Chiatura als Ziel in unsere Navis ein. Bevor wir das Hotel verlassen erläutert uns der Hotelmanager noch den besten Weg in die Minenstadt, und richtig auch unsere Navis sind zu mindestens am Anfang der gleichen Meinung. So folgen wir den freundlichen Empfehlungen und fahren auf einer kleinen Straße leicht bergauf, in einer kleineren Ortschaft sollen wir rechts abbiegen, bestimmt eine gute Idee nur das die Straße sich sofort in einen schönen Offroad Abschnitt verwandelt. Laut Karte der Hauptverbindungsweg – von Westen. Aber so ganz sind wir heute nicht in der richtigen Stimmung für Match und Dreck, eingedenk des Regens von gestern entscheiden wir uns zum Umkehren, wohl wissend das es noch drei Alternativrouten gibt. Wir entscheiden uns für die mittlere Variante und befahren eine tolle Motorradstrecke auch wenn wir dem Schlamm und Dreck nicht ganz entgehen können. Trotzdem am Ende sind es gut 40km reinstes Motorradvergnügen.

Road to Chiatura

Road to Chiatura

Warum gerade Chiatura? In den Reiseführern ist es nicht zu finden, Tourismus kennt hier im wesentlichen keiner und Sandro sprach immer von einem Lost Place. Karin ist auf die Idee gekommen. Chiatura verfügt über einen sehr seltenen öffentlichen Personennahverkehr. Das Gebirge rund um Chiatura bot im letzten Jahrhundert reichhaltige Manganvorkommen. Zu Beginn des 20sten Jahrhunderts vorwiegend von deutschen Unternehmen, ab den 1920er Jahren dann von russischen Unternehmen. Um das abgebaute Mangan ins Tal zu bringen und die Minenarbeiter zu ihren hochgelegenen Arbeitsplätzen wurde die ganze Stadt mit einem dichten System von Seilbahnen für Personen und Lastentransport überzogen.

cabin - in use

cabin – in use

Manganabbau gibt es heute kaum noch, die meisten der russischen Minenarbeiter sind wieder zurück nach Russland. Die Georgier leben heute noch hier. Die Stadt als Lost Place zu bezeichnen trifft es nicht wirklich. Es leben noch sehr viele Menschen hier allerdings nicht gerade unter den besten Bedingungen. In den 1990er Jahren ist die komplette Gas-, Wasser- und Stromversorgung zusammen gebrochen. Teilweise ist es heute wieder instandgesetzt aber von normalen Bedingungen kann auch heute noch nicht geredet werden. Bei Einfahrt in die Stadt wird unser Blick von leerstehenden Betonkomplexen und Abbruchreifen Häusern angezogen. Oder das was wir als Abbruchreif bezeichnen würden.

Chiatura

Chiatura

Hier wird es als Wohn- oder Gewerberaum genutzt. Alte Fabrikhallen sind aufgeteilt in kleine Gewerbeeinheiten, ehemalige Eisenbahnwagons sind umgearbeitet und dienen jetzt als Garage oder Werkstatt. Die Seilbahnen erkennen wir erst auf den zweiten Blick, was auch daran liegt das der größte Teil nicht mehr in Betrieb und verfallen ist. Wir fahren mit den Motorrädern direkt ins Stadtzentrum und parken an einer der zentralen Seilbahnstationen. Meine kurze Rückfragen ob wir die Motorräder hier stehen lassen können, wird sehr freundlich mit ja natürlich beantwortet und sicher wäre es auch weil Kamera überwacht. Wie ich überhaupt ganz Georgien als sehr sicheres Land empfunden habe. Die Motorräder bleiben stehen, Helme und Handschuhe, sowie alles Gepäck lassen wir an den Motorräder und sehen uns die Stadt an.

Busstation?

Busstation?

Karin hat einen Geocache im Visier der in einer der zerfallenen Seilbahnstationen versteckt ist, leicht zu finden war er nicht, aber Karin schafft es. Etwas Mut hat es aber schon gebraucht in die Station zu gehen, sowohl die Treppe nach oben als auch der Innenraum machten nicht den Eindruck das es noch lange stehen bleibt.

stairway to .......

stairway to …….

Bei unserer Rückkehr finden wir unser Eigentum wohlbehalten und unberührt vor. Wir schwingen uns auf die BMWs und fahren den gleichen Weg wieder retour, wir wollen heute noch bis Batumi und die Navis vermelden eine Ankunftszeit von 17.00 Uhr, leider schon zu spät um die östliche Route zurück zu nehmen.

ჭიათურა - Center

ჭიათურა – Center

Aber die westliche war sehr schön und außerdem haben wir so die Möglichkeit noch ein paar Fotos aufzunehmen, speziell die Georgische Variante des Gasleitungsbaus hat es mir angetan. Oberschenkeldicke Rohre sind an den Straßen entlang verlegt um die Gasversorgung der Dörfer und Städe sicherzustellen. Und weil die Tier nicht auf den Weiden eingesperrt werden sollen und ab und zu auch mal eine Straße oder eine Einfahrt gequert werden muss verlaufen die Leitung in entsprechender Höhe neben der Straße.

Gas pipe

Gas pipe

Eine weitere Variante der Losung „Schwerter zu Pflugscharen entdecken wir später. Über Kilometer hinweg sind die Gartenzäune hier aus Sandblechen gebaut. Die Sorte Militärsandbleche für die bei Lauche und Maas ein kleines Vermögen gezahlt werden muss.

Sandbleche als Gartenzaun - sandlader used as a garden fence

Sandbleche als Gartenzaun – sandlader used as a garden fence

English version below:

Chiatura – the cableway town

Having a rainy day yesterday, unfortunately today its dry – more or less. So we decide to go to Chiatura. Before we could leave the hotel, the manager describe us the best way towards the mining town. So for the first kilometres we follow his advice und drive a little road uphill. In a small village it is requested to go right, for sure a good idea, but we sea the road changes into a dirt track, the map says its correct, indicating it should be the major road. But today and remember the weather conditions of yesterday we don´t want to go for mud and stones. So we decide to go back, we know there are some alternate roads. We use the next possible option and find a road which seems to build just for motorcyclists. But also on these road we can´t avoid unpaved sections. But anyhow all in all we enjoy 40km nice curves.

Imeretien

Imeretien

Why Chiatura? In the most travel guides you wouldn´t find it. Tourists are more or less unknown, and Sandro named it a lost place. Karin mentioned that we should visit it and I agree cause in Chiatura a very seldom kind of public transport is installed. Mangan was the reason why Chiatura was developed by the Russians in the last century. But today mining has going down and so the cable ways are going down as well and only a limited number is already in use today. But during the high time of Chiatura a lot of ropways was in use either for personal transport as well to bring the Mangan from the mountain top down to the trucks and railway station.

Central ropeway station

Central ropeway station

To call it a lost place is even not correct a lot of people are living here, between destroyed houses, former company buildings and the railway tracks. In the middle of Chiatura we also find a river crossed by several bridges. But what we called a destroyed building is in use. Is it a living flat or a market place, the people living here a very creative to use that they have. Also i found a lot of old rail cars which are rebuild and now in use as a small workshop or vehicle hall.

ex railcar - now workshop

ex railcar – now workshop

By driving into the city we recognized the furniculars not on the first sight but than in the center of the city we stopped direct at the central cable way station. We asked is it allowed to park. Yes it is and on top the Georgians answered it is absolute safe cause there is a camera which controls our bikes. Even as here in Chiatura i feel absolute safe everywhere in Georgia. So we park our bikes and leave our valuable on the bikes, starting our sightseeing tour around the main area.

ropway station - not in use anymore

ropway station – not in use anymore

Karin installed some Geocaches points on her Dakota and we start to search for one. A special one which should be stored in one of the now unused Cable way stations. We found the right one, but to discover the Geocache a bit of cochones is needed. The station itself looks destroyed and we must use the stairway which is only partly usable. But Karin made it, she climbs into the station and found insight a small „cable car“ in which the Geocache is stored. Very nice, we like it.

inside the ropeway station

inside the ropeway station

By turn back to our bikes we found everything fine. We start and go back on the same way. Today we want to go to Batumi and our Garmin indicate an ETA of 05.00pm soits to late to use the east route.

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But the west one is also fine and additional we have the chance to get some pictures, specially the Georgian way of building Gas pipelines I found interesting. Big pipes besides the street and to allow cows and trucks to pass it they build high doors with of the pipeline. Later on we recognize another way for civil use of military equipment. Sand ladders, you know the military ones which will sold in Germany for an very expensive price in outdoor shops are here in use to build garden fences. Not only one I noted something between 50 and 100 pieces. Awesome.

Chil Out area

Chil Out area

Railway Station

Railway Station

football fan?

football fan?

 Qwirila Schleuse - watergate

Qwirila Schleuse – watergate

13.05.15 Kutaisi – Planänderung

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Heute alles anders. Eigentlich wollten wir heute nach Chiatura um dann in Kutaisi zu übernachten. Aufgrund äußerer widriger Umstände sind wir nur nach Kutaisi. Dafür haben wir einen ganz tollen und zuvorkommenden Service im Lux Hotel in Kutaisi erleben dürfen. Eine echte Empfehlung zu einem tollen Preis.

im Detail: Ab Tiflis hat es nur geschüttet und zumindestens meine Kombi hat partiell den Kampf gegen den Regen aufgegeben. So sind wir direkt nach Kutaisi in der Hoffnung ein trockenes Zimmer zu erhalten. Aber wie immer erhielten wir mehr als wir erwartet haben. Der Hotelmanager begüßt uns ausgesprochen herzlich, versorgt uns mit Tee und Kaffee, und zusätzlich noch mit frischem Obst. Stellt zusätzliche Handtücher zur Verfügung und trägt unsere komplett nasse Motorradbekleidung selber in die Wäschekammer in der alles bis zum nächsten Morgen wieder trocken sein wird. Ganz toller Service in einem sehr guten Hotel, den wir so nicht erwartet hatten.

Vielen Dank, es war sehr schön bei Euch.

250km Tiflis – Kutaisi.

Übernachtet im Lux Palace Hotel http://luxpalace.ge/?lang=en

English version below:

Today everything changed. Our plan was to go to Chiatura and than stay for the night in Kutaisi. But due to the wether condition we go direct to Kutaisi and received a very good service for an excellent price.

in Detail: We leave Tiblis in rain and it didn´t stop and during the trip my bike clothing decide to stop the fight against the rain. So we decide to go direct to Kutaisi and hope to get a warm Hotel room. But as always we received much more than expected. The Hotelmanager gives us a warm welcome, with hot coffee and tea and also with a plate of fresh fruit. After a look on us he served us ith additional towels and he personal carries our complete wet clothes into a drying room. By the next morning everything was complete dry. A very well service in a luxury Hotel which we didn´t expect here. So if you are near Kutaisi we advise you to stay in Lux Palace Hotel.

Many thanks to the whole stuff, we enyou our stay.

250km Tiflis – Kutaisi.

Lux Palace Hotel http://luxpalace.ge/?lang=en

David Garedzha Monastir

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12.05.2015 Mit sechs Räder zurück in der Zeit.

Nach Georgien sind wir gefahren weil uns die Gespanntour durch den Kaukasus gereizt hat. Terminlich konnten wir dann nicht teilnehmen und hatten stattdessen entschieden einen Teil unseres Urlaubs in Georgien zu verbringen. Am Sonntag konnten wir mit Sandro vereinbaren das wir einen Tag lang mit ihm und einer seiner Dnepr Georgien erkunden. So wechseln wir jetzt von 2 GS´n mit knapp 160PS auf drei Räder mit 23PS.

Sandro, Dimitri and the Dneprs

Sandro, Dimitri and the Dneprs

Entgegen der Wettervorhersage regnet es noch nicht. Mit Sandro sind wir für 10.00 Uhr verabredet. Da reicht die Zeit locker noch für einen schnellen Espresso. Kaum sind wir wieder retour und umgezogen klopft es schon. Sandro steht mit den beiden Dnepr Gespannen vor der Tür. Bevor es losgeht erhalten ich noch eine Einweisung. Erst kurven wir noch ein wenig durch Tiflis und über die Ausfallstraße, dann weiter auf dem Kakheti Highway.

Tiflis

Tiflis

Das fahren mit dem Oldtimergespann ist anders und so benötige ich die ersten Kilometer zur Eingewöhnung, Speziell bei Vollgas (gut 60km/h) muss ich heftig gegenlenken, das kenne ich von meinem GS Gespann nicht so sehr. Wir sind gerade mal 10km aus Tiflis raus, mein Gespann verliert rapide  an Leistung und produziert Fehlzündungen. Standspur ist keine in Sicht, aber ein Stück weiter vorne ist eine Schotterpassage direkt neben der Straße. Im ausrollen geht auch der Motor aus, Sandro ist nicht mehr zu sehen. Okay einfach warten, Sandro wird schon zurück kommen. Stimmt, ein paar Minuten später hält er mit seiner roten neben uns. Problem beschrieben und Sandro meint kein Sprit.

Out of  gas

Out of gas

Karin lacht, Ralf der Vollgasfahrer hat den Tank auf 20km leer geputzt. (Stimmt nicht, das Rätsel klärt sich später am Abend, Kinder haben an meiner und einer weiteren Dnepr den Sprit abgezapft). Sandro holt Sprit und weiter geht’s Richtung Osten. Nachdem wir den Highway verlassen haben kann ich die Fahrt mehr und mehr geniessen. Karin grinst mich aus dem Seitenwagen an und fotografiert. Heute ist Arbeitsteilung angesagt, Karin fotografiert (bei Landschaften macht sie eh die besseren Bilder) und ich fahre. Sandro führt uns immer weiter mitten ins Land hinein. Er kennt das Land, die Wege und seine Motorräder und weiß wo seine Dnepr in ihrem Element sind und am meisten Spaß machen. Zwischendurch legt die MT11 von Sandro einen technischen Stopp ein. Zündung einstellen meint er nur. Andere nennen es Kaffeepause oder Zigarettenstopp.

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Passt aber so. Nach gut drei Stunden Fahrzeit halten wir auf einer Farm am Rande von Udabno. Georgio, der Eigentümer, begrüßt uns herzlich und eröffnet das wir zum Essen eingeladen sind. Ein kleiner Snack meint Sandro. Der kleine Snack ist ein drei Gänge Imbiss und würde überall als vollwertige Mahlzeit durchgehen. Alle servierten Lebensmittel sind aus eigener Produktion und super lecker. So dauert der Stopp dann doch fast eine Stunde bevor wir die letzten Kilometer bis zum Kloster in Angriff nehmen dürfen.

Karin, Sandro  and Georgio

Karin, Sandro and Georgio

Laut Karte und Navi haben wir noch knapp 25km bis zum Kloster, doch seit kurz vor Mittag regnet es und der nun folgende Streckenabschnitt weißt genau die Infrastruktur auf für die die historischen Vorbilder der MT11 gebaut wurden. Schlamm, Steine, Löcher, Asphaltreste und Wellblech. Mehr als den zweiten Gang braucht hier kaum einer, aber auch den ersten müssen wir immer wieder einlegen. Trotz der relativen Unwegsamkeit sind wir hier nicht alleine. Das Kloster David Garezdha ist ein Touristenmagnet und so treffen wir auf Gleichgesinnte die den Weg mit Geländewagen, SUV aber auch, und ihnen gilt mein Respekt, zu Fuß bewältigen.

Rain

Rain

Knapp 60 Minuten brauchen wir mit den Gespannen bis zum Klostereingang. Sandro und ich bleiben im fast trockenen Unterstand vor dem Tor, Karin ist deutlich weniger wasserscheu und besichtigt das Kloster von aussen und innen. Waren wir gestern an der russischen Grenze, so stehen wir heute auf der Grenze zu Aserbaidschan, genau genommen haben wir mit der Besichtigung des Klosters die Grenze illegal überschritten. Den Mönchen ist es erlaubt zwischen den Länder zu wechseln, Touristen wurden und werden aber auch zurückgeschickt wenn die Grenzposten aus Aserbaidschan anwesend sind. Heute sind keine Kontrollen vor Ort.

Monastir David Garedza

Monastir David Garedza

Das Kloster war unser heutiges Ziel, also jetzt retour und dies im Prinzip auf fast gleicher Route. Auf der Alternativstrecke würden wir bei diesen Wetterverhältnissen wahrscheinlich stecken bleiben und mit nur zwei Gespannen könnte bergen oder abschleppen schwierig werden. Trotzdem bleibt der Rückweg spannend, die Wassermassen haben die Straßenverhältnissen teilweise deutlich verändert zusätzlich dürfen wir noch mit ein paar Hütehunde spielen. Einer aus der Truppe ist besonders ausdauernd und hält unsere hier mögliche Höchstgeschwindigkeit gut mit.

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Sandro verändert die Streckenführung so, das wir über eine von zwei Seen geteilte Ebene fahren die im nachmittäglichen Licht einen tiefen Eindruck hinterlässt. Den Regen haben wir nun endlich hinter uns gelassen und so werden wir bis Tiflis tatsächlich wieder trocken. Allerdings gilt das nur für Fahrer und Beifahrer, Karins Handtasche die im Kofferraum liegt ist komplett geflutet und alle Papiere und Telefone liegen in einer Zentimeter tiefen Schlammpfütze.

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Abgesehen von einem weiteren kurzen technischen Stopp, Sandros rote mag heute nicht richtig zünden, verläuft die Fahrt ohne weitere Störung und wir erreichen Sandros Werkstatt in Tiflis gegen 19.00 Uhr. Beeindruckend was Dimitri und Sandro geschaffen haben und mit welcher Qualität sie die Motorräder aufbauen, nicht nur Dnepr, auch viele andere Fahrzeuge gehen durch Ihre Hände, egal ob zur Reparatur oder zum individuellen customizing.

Workshop of Sandro and  Dimitri

Workshop of Sandro and Dimitri

Den Abend verbringen wir zu viert im Cafe le toit, nach dem opulenten Mittagessen hat keiner von uns großen Hunger und so bleibt es im wesentlichen bei Wein, Süßigkeiten und spannenden Gesprächen.

Sandro und Nina, nochmal vielen Dank, es hat uns sehr viel Spass gemacht.

194km, Tiflis – Udabno – David Garedzha – Udabno – Sagaredzo – Tiflis

Übernachtet siehe Vortag

Sandro erreicht ihr unter: http://www.ride-east.com/ oder https://www.facebook.com/TbilisiRestorationWorks?fref=ts

English version below:

12.05.2015 On six wheels backwards in time.

We decided to travel to Georgia as we are interessed in the guided sidecar tour through the caucasus. But due to our schedule we where not able to join the trip, so we decided to spent a part of our annual leave in Georgia. On Sunday together with Sandro we could arrange that he is able to spend one day with us, using his Dneprs for a daytrip. So today we are allowed to switch from our 2 Beemers with roughly 160hp on 3 wheels with 23hp.

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Against the weather forecast it didn´t rain – yet. The appointment with Sandro we made for 10.00am. Enough time to go for a fast Espresso. But we are just back in the Hotel and ready with clothing change it knocks at the door. Sandro and the Dneprs did arrive. First, Sandro introduce me into the Dnepr specials.

First we drive a bit through Tiflis in direction Kakheti Highway. Driving the Oldtimer is a bit unusual for me and so I need the first miles to get familiar. Specially driving with max speed (around 60km/h) is different like my beemer sidecar. Just 10km away from Tiflis, my MT11 lost power and I recognised misfire. No emergency lane, but a bit in front is a macadam area. During reducing speed the engine stops complete. Sandro is ahead of us so we need to wait. Some minutes later he is back. I describe the problem and Sandro stated: “Out of Gas”. Karin laughs and noted: Ralf the digital driver consumed the whole fuel tank during 20km. (Not correct, in the evening we learned that some kids had pump down the fuel from some of  the parked  bikes).

no rain  yet

no rain yet

Sandro drives back to the next gas station and the problem is solved. A bit later we  are allowed to leave the highway and I´m more and more able to enjoy the bike. Karin sitting in the sidecar, smiles and makes photos. Today we have divided our jobs, Karin is the fotograf and i´m the driver. Sandro guides us more and more into the countryside of Georgia, always in direction Azerbaijan. He knows the country, the roads and his Dneprs very well, so he is able to use the roads on which you can have a lot of fun with these kind of bike. In between Sandros MT11 needs a technical stop. Ignition needs to be adjusted, he said. For us it is not more than a coffee stop, so everything fine.

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After 3 hours driving time Sandro stops at a small farm near Udabno. Georgio the owner welcomes us hearty and invites us for a snack. A „little“ snack Sandro mentioned. That they call a „little“ snack I would call a three course lunch. All that is  served is selfmade, real complete selfmade and taste absolute great. So it takes us a hour until we could start again.

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Now its not more than 25km to the monastir David Garezdha. But the rest of the course is exactly that the Dneprs was build for. Mud, stones, holes, asphalt, macadam. More than the second gear is not needed, but also the first one is often in action. But we are not alone. David Garezdha is a hot touristic point and so we are passed by SuV and 4X4, but also we pass pedestrian – the real heroes I think.

more rain

more rain

Just 60 minutes are needed to reach the monastir entrance. Sandro and me decide to rest, but Karin visiting the whole area, respect for her water resistance. Yesterday we reached the russian border, today we are on the Azerbaijan border. Exactly, by visiting the whole monastir we passed the border by illegal. The monks are allowed to pass, but tourists not. If the azerbaijan border control is active you are not allowed, but today we don´t see any AZ control only georgians, and they don´t care about it.

Monastir David Garedza

Monastir David Garedza

The monastir was our todays destination, so now we will go back and basicly on the same route. There is an alternativ way, but Sandro mentioned due to the weather condition it would be better to don´t use it. With only 2 sidecars retrieve or towing could be difficult. But the way back is also interesting, cause of the strong raining the road conditions had been changed, additional we are allowed to play with some herding dogs. One of them is very persistent and reach for a short moment our current possible maximum speed.

road crossing

road crossing

Sandro changed the way back a little bit and we drive through a long plain which is bounded by two lakes. By the current light situation very amazing. We left the rain behind us and so we are able to become dry before we are back in Tiflis. But that is only correct for the driver and the passenger. Karins purse swims in a small lake of muddy water, everything is wet, Passport, ID, phones…..

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Besides a additional short technical stop, Sandros red fired incorrect, the rest of way is fine und we reach Sandros workshop by 07.00pm. Awesome what Dimitro and Sandro had built here. Not only Dnepr also a lot of other bikes will be repaired and customized with a high quality.

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The evenning we spent in Cafe le toit together with Sandro and Nini. After our big lunch nobody is hungry and so we ordered only Wine and sweets, accompanied by a nice chat.

Sandro and Nini, many thanks it was really great, we like it and we will come back, for sure.

194km, Tiflis – Udabno – David Garedzha – Udabno – Sagaredzo – Tiflis

Übernachtet siehe Vortag

parking area at monastir

parking area at monastir

Sandro and Dimitri you can contact by using the website: http://www.ride-east.com/ or facebook. https://www.facebook.com/TbilisiRestorationWorks?fref=ts

The following bikes are actual on sale: If you are interested please contact Sandro:

For sale, please contact ride-east

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For sale, please contact ride-east

For sale, please contact ride-east

Alte georgische Heerstrasse

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Wer als Motorradfahrer nach Tiflis kommt sollte zwei Straßen auf jeden Fall einmal versuchen zu fahren. Zum einen die alte georgische Heerstraße und zum anderen die Straße nach Omalo. Allerdings soll die nach Omalo zu den gefährlichsten Straßen Europas gehören, dies wird aber auch von der Heerstraße behauptet. Doch dazu später mehr. Die Straße nach Omalo führt auf gut 2800m Höhe und ist nach unseren aktuellen Informationen noch nicht frei. Auch meint Sandro das unsere GS nicht so ganz optimal für diese Strecke sind. Die Heerstraße führt dafür nur auf eine Höhe von knapp 2400m und ist befahrbar.

Mit Frühstück scheinen wir in Georgien kein Glück zu haben. Zusätzlich zum Zimmerpreis von 50 Dollar pro Nacht, möchte das Hotel gerne noch 5 Dollar pro Person für ein Frühstück. Angesichts der sonstigen Preise für Essen und Lebensmittel in Tiflis erscheint uns das zuviel und wir schauen uns erfolglos in der Umgebung um (wir haben die falsche Richtung genommen merken wir einen Tag später).

Old georgian military road

Old georgian military road

Also heute dann die historische georgische Heerstraße. Diese führt im Prinzip direkt zur russichen Grenze teilweise ganz nah entlang entlang des autonomen Gebietes (oder auch russisch besetzt, je nach Sichtweite) Südossetien. Wir verlassen Tiflis über die Schnellstraße Richtung Kutaisi um nach 20km den Schildern Stepanzminda zu folgen. Die ersten 100km sind sanftes Einschwingen wie im Bayerischen Voralpenland, allerdings mit einem ungleich beeindruckenderen Panorama da wir uns hier auf dem direkten Weg in den Kaukasus befinden der sich auf mehr als 5000m erhebt.

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Abwechslung bietet aber nicht nur das Panaroma (das meine Bilder leider nur teilweise wiedergeben können) auch die Verkehrsteilnehmer sind abwechslungsreich. Egal ob vier Beine oder vier Räder, alles tummelt sich hier. Auch ist diese Straße die Transitroute nach Rußland mit einem entsprechenden Verkehrsaufkommen. Bei Kilometer 61 passieren wir in Ananuri den Stausee und ab jetzt zählt der Höhenmesser auf dem Montana mit jeder Serpentine rapide hoch.

Ananuri

Ananuri

Laut Kartenangaben haben wir bei Höhenmeter 2379 mit dem Cross Pass den Hochpunkt erreicht (Mein Montana verzeichnet 2410hm). Direkt hinter dem Cross Pass stoßen wir auf einen LKW Stau. Sind wir schon an der russischen Grenze oder ist die Straße doch gesperrt? Keins von beiden, wir haben den ersten der sechs Tunnel erreicht, die die Straße für den Winter befahrbar halten. Allerdings sind die Tunnel für LKWs nur einspurig befahrbar, unbeleuchtet und es ist nicht einsehbar ob bereits ein Fahrzeug im Tunnel ist. Im Sommer ist noch eine weitere Spur außerhalb des Tunnels befahrbar, diese Spur liegt heute noch unter einer ca. 10m hohen Schneedecke verborgen.

Old georgian military road - tunnel

Old georgian military road – tunnel

Wir interpretieren der Stau gilt nicht für einspurige Fahrzeuge, also vorbei und ab in den ersten Tunnel. Im Winter ist diese Straße sicher gefährlich, auf dem Motorrad und heute halte ich die Gefahr für gering. Genau genommen sind die Tunnel einfacher zu befahren als die Tunnelstrecke nach Samnaun. Mit dem Unterschied das einem im Samnauner Tunnel keine LKW entgegenkommen. Auch scheinen die uns entgegenkommenden Georgier, Russen und Ukrainer Vorsicht mit Angst gleichzustellen und deswegen mehr oder weniger ungebremst in die Tunnel reinschiessen um dann doch abrupt abzubremsen weil die Löcher und Gatter im Asphalt einfach zu groß sind.🙂 O.k. auch hier sind die Motorräder wieder im Vorteil. Alles in allem spektakulär, aber nicht wirklich gefährlich. Hinter dem letzten Tunnel bei Kobi werden die LKWs wieder gestoppt und zusätzlich fehlt auf den nächsten 5km der Asphalt, gut dann halt noch eine kleine Schottereinlage.

Near Kobi

Near Kobi

Wir haben noch 16km bevor für uns die Welt zu Ende ist. Wir haben keine Visa für Russland und können somit nicht weiter, war aber klar, deswegen geniessen wir im Cafe 5047m noch einen Espresso und etwas zu Essen bevor es wieder retour geht. Trotz der exponierten Lage ist das Cafe in Stepanzminda wirklich zu empfehlen.

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Petrus hat wohl entschieden das ich ein wenig vorlaut bin mit meinem Gedanken zum Thema gefährliche Straße. Hatten wir auf dem Hinweg und im Cafe noch Sonnenschein fängt es rechtzeitig vor dem ersten Tunnel an zu regnen bzw. zu graupeln. So werden meine Fotostops wieder etwas kürzer und auch der Halt am Cross Pass mit dem “monument of friendship” (Das Denkmal wurde in den 80iger als Erinnerung für 200 Jahre Freundschaft zwischen Georgien und Russland erbaut, wer daran denkt was dann in 2008 passierte, erkennt die Satire darin) fällt kürzer aus. Im weiteren Verlauf hört der Regen wieder auf und nur noch die üblichen Viehherden stehen auf der Straße rum. Meine Meinung: „ein muß man mal gefahren sein“, das Bergpanorama und die Straßenführung brauchen ganz sicher keinen Vergleich mit den Alpen zu scheuen. Das es für uns heute eine Sackgasse ist habe ich nicht als Nachteil empfunden, eher im Gegenteil.

monument of freedom Georgia - Russia

monument of friendship Georgia – Russia

Der Blick auf den Straßenrand bestätigt den Namen Georgische Heerstraße. Es macht den Eindruck als hätte die russische Armee bei der Abreise aus Georgien ihren Fahrzeugbestand hier stehen gelassen. Militärlaster, Jeeps, Kommandowagen, selbst ein Panzer findet sich am Straßenrand. Wie in der Ukraine wird ein Großteil dieser Fahrzeug jetzt im zivilen Einsatz genutzt – Schwerter zu Pflugscharen.

scrapp yard along the road

scrapp yard along the road

Kurz bevor wir die Heerstraße verlassen, muss ich am Straßenrand noch zwingend eine original Kazbegi Mütze kaufen.

Verkäuferin der Kazbegi Caps

Verkäuferin der Kazbegi Caps

Unser Abendessen fangen wir uns heute im Cafe Tiflis, gut und recht günstig. Den Abend beschliessen wir in der Altstadt im Cafe le toit das komplett im, ich würde sagen, Biedermeierstil, eingerichtet ist. Während im Hintergrund französische Chansons und Jazz läuft schreiben wir unsere Blogs. Sehr schön, gerne nochmal.

Cafe le toit

Cafe le toit

Morgen wechseln wir die Fahrzeuge und gehen auf eine Tour mit russischen Motorrädern mit Seitenwagen in Richtung Aserbaidschan.

Mit Stepanzminda haben wir heute den nordöstlichsten Punkt unserer Reise erreicht und sind bis jetzt 4150km gefahren. Im Prinzip sind wir ab jetzt auf dem Rückweg. Na gut morgen geht es noch ein Stück weiter östlich.🙂

316km Tiflis – Ananuri – Pasanauri – Gudauri – Stepanzminda und wieder retour

Übernachtet siehe Vortag.

Old georgian military road

Old georgian military road

 

English version below:

Old georgian military road

If you are a motorcycle driver and you visiting Tiflis it is real a must to try two different roads. First the old georgian military road and second the way to Omalo. There are a lot of statement that the road to Omala is the most dangerous road in Europe, but the same is also stated about the militarian road. Omalo road has its highest point around 2800m and is today closed by snow. Additional Sandro recommended to not drive the way with our Beemers. The military road is roughly 400m deeper and open.

Since we are in Georgia it seems we have no luck with our breakfast. On top of the roomprice of 50 Dollars the Hotel wants to have 10 Dollar for a breakfast. As we know the prices for dinner and food it seems a lot and so we try to find something outside the hotel. But no luck (we walked into the wrong direction we learned the next day.)

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So today our main goal is to drive the militarian road. From Tiflis we go roughly 20km on the highway direction Kutaisi and than following the signs Stepanzminda. Partly the road is very near to the border of the autonomous region (a different opinion say occupied by Russia) South Ossetia The first 100km are smooth riding like in the bavarian pre Alps region but with a much more imposant panoramic view. Don´t forget we are just before the Caucasus which reaches it maximum hight above 5000m.

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But variation comes not only with the view (which my pictures can´t really show) into play. Also the traffic participants are different. 4 wheels or 4 legs it makes no difference they all use the main road. Also the street is the main transit for traffic going or coming from Russia. At kilometer 61 we pass Ananuri and the artificial lake.

Ananuri

Ananuri

By now the Montana reports with every serpentine much more high meter. The map shows the maximium hight of 2379hm when we pass the Cross Pass (my montana reports 2410hm) short after the pass we recognized a truck traffic jam. Did we reach the russian border or is the road closed. No nothing we reached the first of the six single lane tunnels. These tunnels are the reason that it is possible to use the road in winter also. But trucks could use the tunnels only one by one and not simultaneaus in both direction. Additional the tunnels are not iluminaed and you can´t see is there a vehicle in the tunnel before you dive in. In summer there is an additional lane outside the tunnels, but today these additional lanes are block by snow.

snow blocked lane outside the tunnel

snow blocked lane outside the tunnel

We mentioned the trafic jam is not valid for our bikes, so we passed it and drive into the first tunnel. Yes for sure in winter the road is dangerous, but using our bikes and today I think its less dangerous. In detail the tunnels are easier to drive than the Samnaun tunnels, with the difference that in Samnaun you didnt have trucks. Additional the opposing traffic by georgian, russian and ukrains interprete caution as to be scary. So they drive full speed ahead into the tunnel, but only the first meters than they recognize that the holes and steel in the asphalt are to big, so they stop rapidly. Ok as well our bikes are smaller so it is easier to pass these parts. Overall it is viewy but not really dangerous. Passing the last tunnel at Kobi we pass also the opossite truck jam and additional on the next 5 kilometer it is a macadam road.

Near Kobi

Near Kobi

Now we are only allowed to drive 16km more. Then we are at the russian border and we are not allowed to visit Russia, cause we have no Visa. So we stop in Stepanzminda and enter the Cafe 5047m . It is very touristic but the food and the espresso they offer is very well for an acceptable price. I can recommended it.

Near of Stepanzminda, Kazbegi

Near of Stepanzminda, Kazbegi

Petrus decides that my thoughts about the non dangerous of the road are a bit cheeky. During our way uphill and in the Cafe we had warm sunshine. But on the way back just before the first tunnels it starts to rain. So my Fotostops will be shorter and also our visit at the “monument of friendship” (the monument was built for 200 years of friendship between Georgia and Russia in the early 80s, if you know that happened in 2008 its a farce). is very short. Later it stops rain and only some animals are disturbing the flow. As a summary a road that must be driven. The view and the road itself is comparable with every road in the alps. That it is today for us a dead end road is not negativ, more the opposite.

momument of friendship Georgia - Russia

momument of friendship Georgia – Russia

If you look besides the road you know why it is called military road, it seems that the russian army has leaving back a lot of there truck and tanks here. As in the Ukraine much of these military equipment is now in civil use.

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Before we leave the military road I must buy a original Kazbegi Cap.🙂

Our dinner we enyou in the Cafe Tiflis, well and cheap. The rest of the evenning we stay in the old town at cafe le toit  have a look at the pictures, real charming.  We hear Jazz and french Chansons in the background while writing our blogs.

Tomorrow we will change our vehicles. A tour with old Russian sidecars to Azerbaijan is planed.

In Stepanzminda we reached the most north east point of our trip, until today we drove 4150km. In principle from now on we are traveling home. O.k tomorrow it will be a bit more east.

316km Tiflis – Ananuri – Pasanauri – Gudauri – Stepanzminda und wieder retour

Same hotel as yesterday

old georgian military road

old georgian military road

It is dangerous

It is dangerous

Freie Fahrt für freie Georgier

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Freie Fahrt für freie Georgier

Frühstück gibt es im Hotel nur zwischen 10.00 und 12.00 Uhr (soll in Gorgien normal sein wird uns erklärt). Da wollen wir aber schon unterwegs sein. Deswegen sind wir morgens sozusagen die ersten Gäste im benachbarten McD. Karin geniesst Ihr Frühstück und ich die Enthaltsamkeit. Dann kehren wir dem Sky G Hotel den Rücken. Hier muss ich nicht wirklich nochmal hin, sorry auch wenn die Aussicht klasse sein muß, alles andere ist imho schlecht und den geringen Preis nicht wert. Wir nehmen den schnellsten Weg aus der Stadt raus in Richtung auf Poti.

Georgien Batumi - Poti

Georgien Batumi – Poti

Batumi verabschiedet uns freundlich mit trockenen Straßen und einer kleinen Serpentinenstrecke, doch nach wenigen Kilometern sind wir schon wieder am Meer und folgen erneut der Route am Meer entlang. Das Navi und die Schilder sind sich nicht einig, wir glauben dem Navi und stehen vor einer Polizeisperre – Umleitung – einen Kilometer später erkennen wir warum, die Straße ist komplett überflutet auch die Umleitung steht teilweise unter Wasser. So bleiben wir noch ein Stück auf der Umleitung und geniessen die Panzerplattenstraße. Kurz vor dem Ortsende können wir wieder retour. Links von uns Meer und Wälder, rechts Felder bis zur Autobahn. Faszinierend hier Georgien an allen Ecken und Enden. Über die nächsten dreihundert Kilometer wechseln nagelneue Autobahn, Schnellstraße, Baustelle aber auch schlechteste Wegstrecken sich ab.

Sport Arena  near Poti

Sport Arena near Poti

Für den Nachmittag haben wir eine Verabredung mit Sandro von Rideeast in Tiflis. Vorweg, er sagte wir brauchen 5-6 Stunden. Ziemlich genau 6 Stunden haben wir auch gebraucht, inklusive Pausen und einmal „Angst“tanken in Kutaisi. Warum, typisch Ralf, auf der nagelneuen Autobahn war weit und breit keine Tankstelle zu sehen und ich konnte auch nicht erkennen wie lange die Autobahn sich noch zieht. Meine Tankanzeige meinte noch 2 Balken, und da ich die letzten vier Liter in meinem Tank noch nie genutzt habe, mußte ich einfach tanken gehen. Klar ist auch, 20 Kilometer später hörte die Autobahn auf und dann hätten wir massenhaft Tankstellen gefunden.

Georgien - railroad crossing

Georgien – railroad crossing

Gegen 16.30 haben wir uns den Weg durch Tiflis erkämpft und parken bei Sandro. Nach einer Abstimmung wie wir gemeinsam die nächsten Tage planen, kurz ins Hotel zum Kleidung wechseln und dann ab ins Nachtleben von Tiflis. Auch die Fahrt mit Sandros Wolga trägt zu meinem Wohlfühlfaktor bei, darüberhinaus führt uns Sandro in ein gutes georgisches Restaurant und zum Absacker noch mitten ins Nachtleben von Tiflis – alles in allem ein toller Abend mit sehr lieben neuen Freunden den wir erst nach Mitternacht beenden.

Karin and Sandro

Karin and Sandro

Was hat das jetzt alles mit dem Titel des heutigen Blogs zu tun, ganz klar gar nichts, darum einfach weiterlesen.

Wer seinen Führerschein in Deutschland vor dem 01.10.1972 erhalten hat, sollte es wissen, damals lautete die Regelung. Freie Fahrt auf allen Fern- und Landstraßen in Deutschland. Heute undenkbar aber es stimmt tatsächlich, es gab eine Zeit in der auch auf Landstraßen kein Geschwindigkeitslimit galt. Nun in Georgien ist es anders. Offiziell lauten die Limits 60 / 80 / 90 und 110km. In Realität habe ich niemanden gefunden der die Regeln kontrolliert oder sich daran hält. Ja es gibt sehr viel Polizei auf den Straßen, die sehr auffällig unterwegs sind und auch kontrollieren, ich habe aber auch durch intensives Nachfragen nicht herausbekommen was kontrolliert wird. Geschwindigkeit ist es ganz sicher nicht. Das Tempolimit wird von anderen Faktoren bestimmt: Strassenzustand, Fahrzeugleistung und Zustand, sowie dem Mut des Fahrers. Dies zusammen mit einem mediteranen Fahrstil der überwiegend mit rücksichtlosigkeit vereint wird. Ich habe ein paar Stunden gebraucht mich daran zu gewöhnen, mittlerweile können aber sowohl Karin als auch ich sehr gut im Stadtverkehr mitspielen.

Ergänzung. Die massive visuelle Präsenz der Polizei in Georgien hat einen sehr positiven Einfluss auch die Sicherheit. Egal wo in Georgien ich habe mich immer sehr sicher gefühlt. Auch wurde mir von Georgiern versichert das die Polizei heuten einen guten Ruf in Georgien hat und die Kriminalitätsrate sehr niedrig ist.

365km Batumi – Poti – Kutaisi – Tiflis

Übernachtet im Guta Hotel

Tiflis nightlife

Tiflis nightlife

English version below:

10.05.2015 No limits for Georgien Drivers

The hotel offers breakfast only between 10.00 and 12.00 pm. (should be normal in Georgia stated the owner). To late as we would like to be on the road latest at 10.00am. So we are the early birds in the near located McD. Karin enjoyed her Burger and I a small coffee.🙂 Than the leave the Sky Hotel behind us. I will not come back, even the view is great, but sorry thats the only reason to stay here and even the cheap price is to much for that.

Georgien Batumi - Poti

Georgien Batumi – Poti

While we drive into direction Poti, Batumi says goodby with dry and curvy roads. Just a few kilometers than we are back at the sea and follow the coastline advised by our Navis, against that the signs are told. But after some kilometers the road is blocked by a policecar. – deviation – one kilometer later we know why, the road is complete under water, also the deviation is partly flooded . So we stick on the deviation and savour the tankroad, but short before the village is finished we are allowed to go back on the original road which is bordered right from the sea and left by wood and right by fields. Later we switch onto the highway, seems to be that georgien will shorten the time between Batumi and Tiflis. By the next 300 kilometers we have construction road, brandnew highway and bad countryroads.

Georgien

Georgien

For late afternoon we have an appointment with Sandro in Tiflis. Sandro is one of the owner of Ride East and he stated that we will need between 5 and 6 hours. And he is correct we need 6 hours including one fuel stop in Kutaisi. Why in Kutaisi and not direct on the road. Cause typical Ralf. Besides the new highway over a greater distance I didn´t see any gas stations, and also I had no idea how far the next gas station is located. My fuelcontrol shows 4 liters and these 4 liters I never used and so I was forced to fill up my tank. But you can imagine it was not needed cause 20km behind the exit Kutaisi the highway ends and than a lot of Gas station are besides the road.

Georgien railroad - Sakartwelos Rkinigsa

Georgien railroad – Sakartwelos Rkinigsa

By 4.30pm we won the streetfight in Tiflis and found Sandros home. After a short alignment about the next three days we entered the hotel and than the nighlife of Tiflis. Besides the good georgian restaurant we visited with Sandro also his old Wolga and the nightlife makes us feeling good. All in all a very good evening with new friends which we finished right after midnight.

Tiflis - Nightlife

Tiflis – Nightlife

But what about the headline of my blog today, by now it had nothing todo with my writing. Correct so please read also the last part.

If you have get your driving licence before October 1st 1972 you know it, for all other until that time the road rules says: Free driving on all highways outside the cities. Correct, by today unbelievable, but in the past there was no general speed limit in Germany. Using the Autobahn or the country roads you are allowed to drive how fast you want and could. In Georgia its different, they officially have speed limits: 60 / 80 / 90 and 110km/h. But in reality I did´t found anybody who respect these limits and also I never see a speed control. Yes there are a lot of visible police on the streets, but they don´t control speed. The speed limit is more given by the condition of the road, the cars and mostly the courage of the driver. In combination with a kind of mediterranean but ruthless driving style we need some kilometers to adapt and accept the living rules on the roads.

Remark: The high visibility of Police in Georgia has a real positive effect on the crime rate. Where ever we are in Georgia we always felt very safe. Also the Georgians we asked, stated that the Police today has a good reputation. And I checked it, the crime rate is very low.

365km Batumi – Poti – Kutaisi – Tiflis

Stay at Guta Hotel

Wolga

Wolga

Batumi – Ankunft in Georgien

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09.05.2015 Batumi – Ankunft in Georgien

Der Blick aus dem Fenster zeigt „Regen“. Aber o.k. Laut allen Informationen soll der Mai an der Schwarzmeerküste der regenreichste Monat sein. Bis heute ist dies unser erster Regentag in der Türkei. Motorräder aufrödeln, noch kurz tanken gehen und wieder zurück auf den Küstenhighway. Die Garmin Kartensoftware Europa gibt bei der Routenplanung auf und zeigt „Offroad“. Mein Montana und Karins Zumo sind mit OSM bestückt und zeigen beide 111km bis zum Ziel. Auf den ersten 60 Kilometern begleiten uns wieder Teefelder und die dazugehörigen Fabriken der staatlichen Caykur. Der Regen wird nicht besser, dafür die Straße langsam schlechter. Zum Ausgleich erhöht sich die Anzahl der Tunnel, ganz angenehm bei Regenwetter. Knapp 20km vor dem Ziel der letzte Tunnel, der gleichzeitig auch die Wartezone für die Grenze darstellt. Die PKWs und wir dürfen wieder vor. Der erste Glasschalter notiert das Kennzeichen. Der zweite, sehr ungeduldige, kontrolliert den Pass, der dritte Pass und KFZ Zulassung. Fertig – ging relativ schnell. Auf der georgischen Seite heisst es warten. In der Schlange stehend kommt einer der Zollmitarbeiter auf uns zu und fragt uns wohin wir wollen, wie lange wir bleiben und was wir dann vorhaben. Keine zwei Minuten später redet uns ein Polizist an, Georgisch, Russisch? Wir verneinen, er ruft einen Kollegen der Englisch kann. Der stellt uns genau die gleichen Fragen wie der Zoll. Neugierde, Kontrolle? Keine Ahnung,  aber eventuell hätten sich die Beamten auch direkt austauschen können. Ist aber o.k. unsere Schlange schiebt sich eh nur zentimeterweise vorwärts. Wie immer, die andere geht deutlich schneller, haben wir den Ausbildungsschalter erwischt? Irgendwann bin ich dran und kann mich des Gefühls nicht erwehren, das der Mitarbeiter im Glaskasten das erste Mal in seinem Leben eine deutsche Zulassungsbescheinigung in der Hand hält. Die Kollegin auf der anderen Seite ist deutlich schneller.🙂

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Batumi – City

Nach gut einer Stunde sind wir durch, schnell noch Geldwechseln und weiter nach Batumi. Achja der Regen soll heute nicht mehr so richtig aufhören.

In Batumi heisst es Hotel finden. Ich fahre Kreise drumherum, kann es sehen, finde aber die Zufahrt nicht. Letztendlich, das was ich für eine Baustelle halte, ist die offizielle Zufahrt, muss ich sagen das Karin die Führung übernommen hat?

Sky G Hotel, 6 Zimmer im obersten Stockwerk, mit einem tollen Ausblick aufs Meer. Bestimmt klasse bei Sonnenschein.

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Batumi 70iger Jahre Plattenbau Wohnhaus

Batumi ist wie viele Städte die im ehemaligen sozialistischen Einzugsgebiet lagen eine Mischung aus Verfall und Neubau. Aber hier ist es schon ein ganzes Stück extremer. Abbruchreife aber bewohnte Häuserblocks und daneben nagelneu Hotelkomplexe in der vier Sterne Klasse. S Klasse, Q7, Porsche Cayenne bevölkern die Strassen aber auch schrottreife Restautos der Lada und Wartburg Ära. Wir nehmen für 40 Tetri umgerechnet nicht ganz 16 Eurocent den Bus ins Stadtzentrum.

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Batumi – unser Bus ins Stadtzentrum

Im Reiseführer haben wir ein Restaurant entdeckt und finden es auch. Sieht nett aus hier gehen wir essen. Aber erst noch Stadtbesichtigung und nochmal Bus fahren. Zwischendurch entdecken wir noch eine kleine Bar – Chocolata – Ein Ukrainisches Paar hat die Bar vor 4 Monaten eröffnet. Mein erster guter Espresso nach mehr als einer Woche. Klasse. Auch Karin geniesst Ihren Capuccino. Das empfohlene Restaurant Maspindselo erweisst sich als Volltreffer. Sehr gute georgische Küche, ein leckeres Bier und lokaler Wein wecken die Lebensgeister.

Maspindzelo, Batumi

Batumi – Restaurant Maspindzelo

Wir bummeln weiter, Batumi läßt sich fast nur im Hochformat fotografieren, ich bin mir nicht sicher ob all diese Hotels irgendwann mal belegt sein werden. Dafür haben wir ein Hotel für die Rückreise gefunden. Wenn es klappt möchte ich gerne im Piazza Boutique Hotel übernachten.

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Batumi, Piazza

Superklasse, aber mehr davon wenn wir dort tatsächlich ein Zimmer buchen. Wir beschliessen den Abend mit einem erneuten Besuch im Chocolata, der Nachtisch hat mir noch gefehlt.

Chocolata, Batumi

Chocolata, Batumi

Morgen fahren wir weiter nach Tiflis um Sandro von rideeast zu treffen. Er will uns ein wenig von seiner Heimat zeigen. Ich bin gespannt auf dieses Land das jetzt schon so viele gegensätzliche Eindrücke hinterläßt.

Achja – wer über die Türkei einreist muß sich auf eine komplett andere Welt einstellen. Ist die Türkei doch sehr östlich/arabisch orientiert scheinen wir hier in Batumi wieder auf die KuK Monarchie, ihre Baustile und Lebensform zu treffen.

111km Cayeli – Batumi

Übernachtet im G-Sky Hotel, Für mich als Hotel nur dann wieder eine Option wenn ich nichts anderes mehr  finden würden, ausgenommen der Ausblick.

English version below:

9.05.2015 Batumi – arrival in Georgia

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It rains, But o.k as far as i know Mai is the most wet month at the black sea, and until today we had only one rain day in turkey. We prepare the bikes, fuel them up and go back on the coast highway. Garmin Map Source Europe Software is unable to calculate the route, it only shows „offroad“. Yes from a geographic point of view we are in Asia. For that situation we prepared Karins Zumo and my Montana with open street maps, which shows both a distance of 111km. On the first 60km on the right sight of road again tea farms are the main culture, as well we recognize a lot of productions plants of Caykur. The weather conditions will not change, the road condition does, but into more bad. For some dry moments only the tunnels are responsible during rain we like it. Roughly 20km away from our destination we passed we last tunnel, which is also the truck waiting area before the border. Cars and for sure our bikes are allowed to pass. Turkish border, the first counter noted the number plate, the second one checks our passport, the last one again the passport and additional our bike „passport“. Ready, very fast without any complication. But now we are in one of 2 lines which are waiting before the Georgian border controll. During our waiting time one of the customs officier interview as about our destination and reason for traveling. Two minutes later one of the policeman is asking us something in georgian or maby russian, we don´t answer, so he calls for an english speaking colleague. We have to answer the some question as before, maybe police and customs are not speaking to each other. Its .o.k as we have to wait anyhow. And as allways the other line is much more faster than our ones. But at least i reach the counter and i got the feeling that the man at counter recognize the 1st time in his life a german car id. The women in the other counter is much more faster. All in all it need one hour to pass the border controll. The last 10km to Batumi are easy, not so easy is it to find the hotel. I drive in circles, i see the hotel but didn´t see any road to use. But that i recognized as a construction area is the road we have to use. Must i say that Karin find the way by the first try.

Sky G Hotel, 6 rooms on the top. Must be a great view over the sea, by sunshine which we don´t have.

Batumi

Batumi

Batumi is like a lot of other cities in the former communismim area a mixture of new and old destroyed buildings. But here it is extrem. Buildings short before destroying, but complete in use on the one hand on the other hand brand new 4 or 5 star hotels. Luxury cars like S-Class, Q7, Porsche and as well very old cars like Lada and Wartburg. Our hotel is a bit outside the center, so we decide to use the bus. We have to pay 40 Tetri for one ticket. Out of our travel guide we find a nice restaurant, but first we like to have a short sightseeing. Due to the mass of hotels and other new building Batumi is a city that you can only make picture in portrait modus. During our citiy trip we found a small but very nice espresso bar called Chocolata – A couple from Ukraine had opened it just 4 months ago. My first good espresso for more than a week. Very good, Karin also like the capuccino.

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Batumi – Chacha Tower

For our Dinner we entered the recommended Maspindselo, really a good choice. Fine georgian food, local beer and wine. New energy for some more sightseeing in Batumi. We finished the evening by visiting again the Chocolata. For sure I like espresso and sweets.

Tomorrow we will go to Tiflis to meet Sandro from ride east. Georgia is very interesting and I would like to see and learn much more about it.

Btw if you are travelling from Turkey into Georgia you will enter in a complete different world. Georgia is much more european than Turkey

111km Cayeli – Batumi

Stay in Sky G Hotel. For me just only an option if you want to have a great view over the sea.

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Ali & Nino – Statue of Love

Gastfreundschaft

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Gastfreundschaft

Schwarzmeerküste auf der Küstenautobahn, Baustellen rechts und links aber auch auf der Strasse. Ein kompletter neuer Flughafen wird auf einer aufgeschütteten Insel ins Schwarze Meer gebaut. Kilometerlang werden Häuser abgerissen und auf die freigewordenen Grundstücke werden neue Hochhäuser hochgezogen. Die ganze Schwarzmeerküste eine einzige Baustelle. Stimmt nicht aber im flüchtigen Vorbeifahren kann dieser Eindruck hängen bleiben.

Black Sea Coast Highway

Black Sea Coast Highway

Je näher wir Rize kommen desto mehr bestimmten Teeplantagen und die Verarbeitung des Tees das Bild. Ich kenne Tee nur aus Tüten und als schwarze Blätter, grün in freier Natur oder mitten in der Stadt überall wo noch ein freier Platz ist, so habe ich ihn noch nie gesehen.

Tea Farm - Cayeli

Tea Farm – Cayeli

Über die Fahrt selber gibt es nicht viel zu schreiben. Unser Ziel heisst ja immer noch Georgien, deswegen bleiben wir auf der Küstenstraße und kommen sehr schnell voran. Viel wichtiger sind aber die Menschen denen wir begegnen, die uns ansprechen oder gleich einladen. In Carsibasi wollte ich nur kurz stoppen. Ein älterer Herr spricht uns an, auf deutsch. Wo wir herkommen wo wir hinwollen. Er selber hat lange Jahre in Berlin gearbeitet erzählt er uns und lädt uns zum Tee ein. Wir gehen einige Schritte und vor dem Teehaus werden schon die Stühle und Tisch rausgestellt. Kaum sitzen wir, gesellen sich noch weitere Herren dazu. Nicht nur einer kann Deutsch, der nächste stellt sich vor und beschreibt das er lange Jahre in Kempten gearbeitet hat. So geht es uns bei fast jeden Stopp, egal wo und warum wir halten. Diese Wärme und das freundliche empfangen werden prägt jetzt schon unsere komplette Reise durch die Türkei. Morgen geht es weiter nach Georgien. Ein Fazit für die Türkei will ich noch nicht ziehen, wir haben noch den kompletten Rückweg vor uns. Aber eines prägt mich bereits jetzt. Der persönlicher Eindruck den ich hier vor Ort gewinnen könnte nicht positiver sein.

Schneider - Cayeli

Schneider – Cayeli

280km Ordu – Trabzon – Rize – Cayeli

Übernachtet im Sahil Hotel

English Version below:

Hospitality

Black sea cost highway. Building constructions right and left from the street, but also on the road. A complete new airport is under construction on a new landpart developed into the black sea. Kilometer by Kilometer we see that old houses are destroyed and new one growing up. Mostly small skycrapers. The whole coastline a complete construction area, surely not correct but it looks like.

Typical small truck

Typical small truck

Coming closer to Rize the picture changed. Now Tea farms and the tea industries comes into play. I only know tea by buying in the market and as black leaves. Green on a farm i never saw. Here are tea plants on every free area. About our ride itself is not so much to say. Our destination is allways is Georgia and we are using the highway to make the trip fast. But much more than the kilometers the people are important which we meet during our tour. People which we meet by every stop, people who are asking us from where we come, where we want to go. One example for today. In the small village Carsibasi i only want to stop to change my clothes, but before we could place our bikes correct a man is asking us in german from where we are come. He stated that he lived several years in Berlin and he would like to invite us to a Cay. We are not able to say no. Some minutes later several chairs and tables are placed on the boardwalk and more people are joining our round. The next one worked for years in Kempten.

Our host for the Tea in Carsibasi

Our host for the Tea in Carsibasi

Not needed to say that such a round makes us feeling very welcome. These kind of warm and friendly welcome we received more often during the last days. Tomorrow we will cross the border towards Georgia. I will not state a summary about Turkey by now that is much to early as we will drive back through Turkey as well. But one feeling i could state: we are allways welcome whereever we are, only positive reaction we received until today. So many countries we visited until today, but nowhere else we got such a friendly and helpfull hello and welcome.

280km Ordu – Trabzon – Rize – Cayeli

Stayed in Sahil Hotel

Cay Evi in Cayeli

Cay Evi in Cayeli

Zurück ans Meer

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In der Türkei wird der Frühstücksraum wohl sehr gerne nach ganz oben gelegt. So auch heute wieder. Packen und Abfahrt. Aus Osmanzik raus, rechts auf die E80 und mein Navi meldet 320km auf dieser Straße bleiben und dann links abbiegen. Gesamtkilometer 321. Damit wären die Rekorde aus der Ukraine und Bulgarien getoppt. Solche Entfernungen und dann gleich das Hotel treffen hatten wir bisher nur in Osteuropa. Gut Asien ist auch ein wenig größer. Im wesentlichen bewegen wir uns heute nur auf einer Straße, eben dieser E80. Der Tag start wie der gestrige geendet hatte. Mit Reisfeldern rechts und links der Straße und entsprechend gut ausgebauten und weiter verzweigten Bewässerungsanlagen. Aber schon nach knapp 20km kommt die erste Unterbrechung. Polise Kontroll. Der komplette Verkehr wird auf 30km/h heruntergebremst und auf den Parkplatz umgeleitet. Der Polizist fragt freundlichen nach Passport, Führerschein und Fahrzeugpapieren. Er erhält alles und holt die gleichen Unterlagen auch bei Karin. Dann versucht er gemeinsam mit seinem Kollgen aus den Papieren die notwendigen Daten in seine Statistik zu übertragen. Nicht ganz so leicht, aber irgendwann doch geschafft. Vielleicht hätte ich noch die internationale Zulassung mitnehmen sollen, dann hätte es wahrscheinlich noch etwas länger gedauert. So fragt er noch kurz nach dem woher und wohin und verabschiedet uns sehr freundlich. Die Polizei- und Geschwindigkeitskontrollen sollen heute noch öfter dafür sorgen das es nicht zu langweilig wird. Wobei die Geschwindigkeitskontrolle haben wir einfach umfahren. Rein in den Rastplatz, tanken, Ölstand kontrollieren und die Fahrer mit Cay auffüllen und wieder raus dem Rastplatz, beim raus fahren sehen wir neben uns den Radarwagen stehen. Auch hier nette Zivilfahrzeuge (Opel Combo).

Seit 2 Tagen nervt uns schon die Funkanlage von Karin mit Fehlfunktionen, bei der nächsten Rast entschliessen wir uns zum Umbau. Wir tauschen die Anlagen und Elektronik und Ihre kleinen Helferlein. Kaum ist meine Funkanlage in Karins Motorrad eingebaut funktioniert alles wie es soll. Plug and Play ist doch schön.

Ordu - fruit & vegetable marketender

Ordu – fruit & vegetable market booth

Am frühen Nachmittag erreichen wir Ordu und nach ein wenig suchen auch das Hotel. Nein der Eingang zum Hotel ist nicht an der genannten Adresse sondern auf der anderen Seite des Gebäudes (auch dies schein in der Türkei nicht ungewöhnlich zu sein) wohnen wir mal wieder im vier Sterne Hotel. Allerdings wird vor dem Hotel gerade die Markthalle neu gebaut. Ergebniss – keine Straße, nur Sand und keine offizielle Zufahrt. Egal mich winkt der Polizist durch und Karin meint sie versucht einen anderen Weg. Eine viertel Stunde später ist dann auch Karins Motorrad vor dem Hotel eingeparkt und wir können die Stadt erkunden. Von Ihren Einwohner wird sie „klein Paris“ genannt. Ganz ehrlich, in Paris wahr ich schon und ich konnte jetzt nicht wirklich einen Bezug herstellen.

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Aber die Stadt gibt ein gutes Bild der modernen Türkei, einerseits sehr modern, modisch, andererseits in vielen Dingen dem Islam und seinen Regeln folgend. Wir haben nur die Straße überquert und hatten das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Sehr spannend.

321km Osmanzik – Samsun – Ordu

Übernachtet im Atlinhan Hotel

English version below:

Back at the seaside.

Today also the breakfast was served on the top. We let Osmanzik behind us and curved right on the E80 – now my Navigation noted 320km stay on that road and than turn left, Total kilometer of today announced as 321. So today we break our records from Ukraine and Bulgaria. So much kilometers and than only one turn until today we only saw until now in Eastern Europe. Okay Asia is a bit greatern than eastern Europe. So allmost we are driving today on the same street, even that E80. The day starts with the some view as we had finished yesterday. Rice farms all over left and right from the road, supported by a well developed water system. But to make it more interesting after 20km we had our first police control. The whole traffic is stopped and changed to a parking place. Polise controll. The friendly policeman is asking for passportm, car-id and dirivng licence from me and Karin. Now it becomes a bit funny. The 2 cops tried to find out which number in the international driving licence is comparible to the list they need to fill out. It takes a while but they got it. Maybe next time i will use a international car id to see whats happened. But the 2 guys stayed tuned and asking friendly about our destination. But on the E80 the police and speed controll will happen more often during the day. The speed control we didn´t touched caused we turned into a gas station and the control car was placed between in and out of the gas station. By the way also in Trukey they used civil cars for speed control in our case a grey Opel Combo.🙂

During the last 2 days the PMR of Karin wasn´t good, so we decided today to change from her to my bike. And curious after changing it works very fine.

In the early afternoon we arrived in Ordu. We searched a bit and found the Hotel, not in the named street, the entrance ist just on the other road. So we only need to come from the backdoor to the front one. Our Hotel today is luckily a 4 star one. But right now it is complete surrounded by a construction area of the new market hall, mabye that the reason for the cheap price. The way is to the hotel is currently only an unpaved one and in principle closed for all vehicle except the construction ones. But the policeman at the beginning shows me to go, only Karin is thinking about an alternativ, but there is no one. So a quarter of an hour later Karin received as well. By the inhabitants Ordu is calles little Paris. I´ve visited Paris earlier and to be honest i don´f find any Paris in Ordu, but maybe its my fault.

But the cities as itself shows a picture of the current Turkey. On the one hand very modern and west oriented, but you only need to cross the street to get the feeling you are in a different world. More to the history and the religion oriented. Very intersting.

D75_0510

321km Osmanzik – Samsun – Ordu

Stayed in Atlinhan Hotel