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Wir könnten heute wie auf der Hinfahrt wieder in einer Tour bis nach Coober Pedy durch fahren. Aber zum einen wollen wir noch zum Rainbow Valley, und uns ein wenig Zeit für Coober Pedy  nehmen. Zum anderen wissen wir nicht was uns entlang der Strecke noch erwartet wenn wir nicht nur „schnell“ durchjagen.

Wir verlassen Alice durch das Heavitree Gap. Die schmale Lücke in den MacDonnell Ranges durch den sich Straße, Zug und Fluß zwängen müssen. Solange der Todd River trocken ist, ist das entspannt. Mit Wasser kann das dann ganz anders aussehen.

Unser erstes Ziel ist heute das Rainbow Valley rund 80km von Alice entfernt. Laut Reiseführer ist 4WD zwingend erforderlich. Gut rein praktisch haben wir einen 4WD, also einfach vom Stuart Highway links abbiegen und auf geht’s. Das erste Schild behauptet 11km, das zweite dann 22km am Ende wissen wir das es Hin- und zurück knapp 50km sein werden. 50km für die wir inkl. Aufenthalt rund drei Stunden brauchen werden. Dieser Weg ist der erste den wir befahren der wirklich zeigt warum es Red Centre heisst. Der rote Straßenstaub ist überall und zu erkennen wo die Straße  genau lang läuft ist in einigen Kurven etwas schwieriger. Nach gefühlten Stunden erreichen wir unser Ziel. Mehrere Wanderwege sind ausgeschildert, aber heute fühlt es sich das  erste mal so an als hätten wir Temperaturen weit oberhalb von 50 Grad und auch zum ersten Mal umschwirren uns Millionen von Fliegen. Trotzdem der kurze Spaziergang bis zum ersten Aussichtspunkt muß sein. Den Spaziergang ins Tal und um die Felsen sparen wir uns, heute ist mir deutlich zu warm.

Im Schatten am Rastplatz sitzt ein älter Herr und liest. Wir kommen ins Gespräch,  und er erzählt uns wie wunderschön dieses  Tal ist wenn der See Wasser führt. Eine Chance auf  Wasser hätten wir, schließlich ist jetzt Regenzeit im Outback, aber Wolken sind keine am Himmel zu sehen. Der Australier kommt von Tennant Creek also für Australische Verhältnisse um die Ecke (in Realität sind es 580km). Wir sind einfach zur falschen Tageszeit angekommen und so setzen wir uns wieder ins Auto und fahren zurück zum Stuart Highway.

Es sind nur wenige Kilometer bis zum nächsten Roadhouse  „Stuart Wells“. Kein Roadhouse gleicht dem anderen und Stuart Wells gefällt mir ausnehmend gut. Sehr gemütlich mit einem schönen Innen- und Außenbereich, allerdings ist es viel zu früh zum übernachten und so probiere ich nur den Kaffee. – Das Ergebnis meiner sehr  subjektiven Testreihe „Café on Stuart Highway“ werde ich am letzten Tag unserer Outback Tour veröffentlichen.

Als wir die erste gesehen haben, dachten wir noch es wäre etwas besonderes, doch seitdem haben wir Dutzende von Windhosen (Dust Devil oder auch Willy Willy  genannt) entlang des Stuart Highway gesehen und gelernt das dieses Naturereignis hier sehr häufig auftritt. Normalerweise sind sie harmlos, weil sie zumeist in unbewohnten Gegenden auftreten. Zu nahe kommen möchte ich Ihnen aber auch nicht, vor allem nicht mit einem Mietwagen dem ich dann eventuell eine neue Lackierung bezahlen dürfte. Trotzdem waren wir nah genug um ein schönes Foto zu bekommen und ein ganz klein wenig hatten wir auch den Eindruck das dieser Willy Willy uns gerne ein Stück begleiten wollte.

Am frühen Abend erreichen wir Marla, außer dem Roadhouse mit Tankstelle und Restaurant gibt es auch hier nicht viel. Die Attraktion ist der Swimmingpool, Pools gibt es bei den meisten Rasthäusern, allerdings  gibt es hier einen Pool dessen Boden im wesentlichen aus Opalen besteht. O.k. es sind nicht die ganz seltenen Opale, aber immerhin. Den Rest des Abends verbringen wir fröhlich zwischen Pool und Bar.

 

 

English version

We could drive today in one go back to Coober Pedy. But we don´t want. We plan to visit Rainbow Valley and we like to have the option to stay or stop wherever we want.

We leave Alice by passing the Heavitree Gap. The small gap in the MacDonnell Ranges in which the Ghan, the Stuart Highway and the Todd River need to find its place, as long as Todd River is empty no issue.

Our primary goal today is rainbow valley. The road is signed as 4WD only track, but in theory we have a 4WD, let’s go. Turn left on Stuart highway the 1st sign mentioned 11km, the 2nd one shows 22km. Finally it will be 50km back and forth and takes us roughly 3 hours. This track is the first one who shows us concrete why it is named red center. The red dust is all over and more than one time it is difficult to recognize the road. It feels like hours of driving until we reached the parking area. From here all hiking trials are starting. Today it’s the first time that we really fell a temperature above 50 degrees and also getting in contact with millions of flys. Anyhow the scenic viewing into the Rainbow Valley is absolute impressive and we take our time to enjoy it. Under the shelter a man is sitting and reading. We are getting in contact and he explains us how beautiful the Valley will be if it is filled with water. Basically we are in the raining period, but no clouds visible today. The Australian guy is coming from Tennant Creek and describes the Valley as his neighborhood. In practice he droves more than 580km. As so often our timing is not the best, in the middle of the day the sun is burning and so we can´t make the most colorful pictures.

Just a few kilometers later we stop at „Stuart Wells“. Each roadhouse is different and this is one of my favorists. Very cosy with nice dinning areas in- and outside. But its much too early to stay for the night. So I only test the Espresso which is served. The result of my test „Café on Stuart Highway“ will be published within the next days.

While we have seen it the first time we thought it is something particular. But we learned Dust devils (Aussie name Willy Willy) and tornados are a common occurance in Australians outback and we have seen meanwhile a lot while driving on the Stuart Highway. Usually Willy Willys are not dangerous as they almost occur in uninhabited areas. But to close I wouldn´t like to be, at last it could be that our rental car needs a new paint. Today we are able to get close enough to make some nice little images and we got a bit the feeling that these special Willy Willy would like to follow us (and it was very fast).

Late afternoon we arrived at Marla. Marla is not so much more than a roadhouse with gas station and restaurant. The main attraction here is a pool – a pool itself is common at the most roadhouses but in this case it is a pool with a ground made of potch Opals. We decided to spend the evening between pool and bar, just relaxing.

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