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Heute und morgen heisst es früh aufstehen – obwohl heute hätten wir es uns mit ein wenig nachdenken sparen können – rein von der benötigten Fahrzeit gesehen.

Sonnenaufgang in Australiens Outback ist ähnlich klasse wie der Sonnenuntergang an der Australischen Küste. Die Farbenspiele sind super eindrucksvoll. Nach einem Fotostopp am Rande von Coober Pedy machen wir uns auf den Weg zum Uluru, dem „umstrittenen“ Touristenmagnet in Australiens Zentrum. Auch heute sind es wieder mehr als 700km die wir wieder sehr zügig zurücklegen. Am frühen Nachmittag erreichen wir den Touristenort Yulara, checken im Hotel ein und fahren gleich weiter in den Uluṟu-Kata Tjuṯa national park zum Besucherzentrum. Nach dem Rundgang dort bin ich fast geneigt den Park gleich wieder zu verlassen. Ein wenig drängt sich mir der Eindruck „mimimi“ auf. Bitte liebe Touristen, laßt Euer Geld hier, aber dann fahrt gleich wieder. Nicht auf den Berg klettern, keine Fotos machen, nicht anhalten. Ja ich habe verstanden das der Uluru für die Aborigines ein heiliger Ort ist. Aber es gibt wenig schöne Plätze in Australien die nicht als „heilige“ Orte benannt werden. Ich finde es wichtig das über die Ureinwohner Australiens und ihre Lebens- und Denkweise informiert wird und ich bin auch gerne bereit dieses zu respektieren, ähnlich wie ich dies auch bei Moscheen, Kirchen und ähnlichen heiligen Stätten respektiere. Aber wie schon geschrieben, dieses Besucherzentrum hinterläßt bei mir sehr zwiespältige Gefühle.

Der Uluru, wie auch die Kata Tjuta sind sehr beindruckend, speziell beim Uluru drängt sich mir der Vergleich mit dem Mount Ventoux auf. Beindruckender als die Berge selber sind für mich jedoch die Schluchten und Weg in und um die Berge. Wir nutzen die Zeit bis zum Sonnenuntergang um spazieren zu gehen und den Uluru auf uns wirken zu lassen. Den Sonnenuntergang geniessen und fotografieren wir natürlich wie fast alle auf dem gekennzeichneten Parkplatz (Es gibt zwei offizielle viewpoints). Nach dem Sonnenuntergang muss man sich schon fast beeilen um den Park zu verlassen (Öffnungszeiten 05:00-21:00Uhr im Winter). Nach einer sehr kurzen Nacht sind wir fast rechtzeitig am Sunrise Viewpoint für die Kata Tjuta. Etwas weniger spektakulär als am Uluru fahren wir relativ schnell weiter und entdecken auch hier wieder die Faszination in den „kleinen“ Details, den Spalten und Wegen die in und um die Kata Tjutas führen. Es lohnt sich früh am Tag unterwegs zu sein, zum einen weil die Temperaturen recht schnell steigen und zum anderen weil am frühen Morgen die Zahl der Besucher noch recht gering ist. Wir waren zwischen 06:00 und 09:00 Uhr an den Kata Tjuta und bei unserer Abfahrt füllten sich die Parkplätze und Weg mit Reisegruppen.

Trotz aller Zweifel, den Nationalpark zu besuchen ist ein absolutes muss und lohnt sich auf jeden Fall. Für mich persönlich blende ich das drumherum ein wenig aus und lass nur die Landschaft auf mich wirken. Zauberhaft, wunderschön. Es wäre ein Fehler gewesen dieses Naturdenkmal nicht gesehen zu haben. Schade war, das wir vieles gar nicht sehen/besuchen konnten weil es aus Sicherheitsgründen gesperrt war. Wer bei der Routenplannung die Wetterbedingungen und Bushfire Warnungen mit einplant wird seltener überrascht oder gezwungen seine Planungen zu ändern. Aber wer im europäischen Winter Australien besucht muß damit rechnen nicht alles, oder nicht alles vollständig besichtigen zu können.

Infos: Übernachtet haben wir in der Outback Pioneer Hotel and Lodge. Eine der preiswerteren Übernachtungsmöglichkeiten in Yulara. Wenn Ihr Mitglied im DJH seid, nehmt Euren Ausweiss mit es lohnt sich. Preiswert ist allerdings relativ, wir haben für die Nacht 210,00 AUD bezahlt. Achja booking.com behauptete das es keine freien Kapazitäten mehr gab. Vor Ort war es dann überhaupt kein Problem. Erst beim einchecken ist uns aufgefallen das South Australia und Northern Territories in unterschiedlichen Zeitzonen liegen. Wir haben dadurch eine Stunde gewonnen. Der Supermarkt in Yulara ist gut bestückt und hat vernünftige Preise. Tanken ist allerdings ein teures Vergnügen. Der Sprit in Yulara war mit 1,97 AUD der teuerste auf unserer ganzen Tour (Adelaide durchschnittlich 1,25AUD). Wer ruhig übernachten will muss ein wenig darauf achten wo sein Zimmer liegt. Abends ist im Hotel fast immer Party, uns hat es nicht gestört.

 

English version:

Today and tomorrow we have to wake up early, but from a driving time perspective it wasn´t really needed if we had us informed well.

Sunrise in the Outback is as great as sundown at the south australian coast. The colors are so awesome. Having finished a foto stop near Coober Pedy we hit the road again to go to Uluru. Similar to yesterday we have to drive again roughly 700km, but also like yesterday its going very fast. In the mid afternoon we arrive at the tourist village Yulara and checked in. Next stop the visitor center of the Uluṟu-Kata Tjuṯa National Park. Leaving the visitor center I think about to leave the park immediatly. I got the feeling we are welcome to leave our money, but the best would be to leave the park as soon as possible. Don´t climb, no pictures, no car stop excluding the signed parking areas. Yes I understand Ulura is holy mountain for the Aborigines. But every time we visited a beautiful landscape in Australia it is mentioned as a holy area. Yes I agree it is absolutly necessary to inform about the thinking and acting of the Aborigines. Inform about their history and legends and I´m more than willing to respect the religion similar as I will do in a church or a mosque.  But I leave the visitor center with a very indifferent feeling.

Uluru as well as Kata Tjuta are very impressive. I would like to compare the Uluru with the Mount Ventoux, both have a lot of similarities. But more impressive than the whole mountains are the gorges and ways in and around the Uluru. We are using the time until sundown to enjoy the landscape from different perspectives and viewpoints.  As requested for the sundown itself we use one of the fenced viewing (parking) areas.  Taking into account the park will close at 09:00pm we leave immediatly after sundown. Very sad, I guess the view of the stars would also be very impressive. After short night we are back for sunrise at the Kata Tjuta viewing point. But as well as the Uluru, more awesome are the details, and so we are walking around Kata Tjuta and the open gorges.  It is wise to come early in the morning the temperature is rapidly increasing and so are  the number of buses and travel groups.

But, against the doubts I have, to visit the Uluru-Kata-Tjuta National Park is a must do and is it worth all the kilometers we have travelled. The landscape is so impressive and  beautiful I don´t have the right words to describe. Sad to say that a lot of points in and around the national park are closed during our visit. But if you are visiting Australia in the european winter you have to take into account the weather and bushfire condition, otherwise it could happen you need to change very often your route and/or planning.

Hints: We stayed at the Yulara Outback Pioneer Hotel and Lodge. One of the not so expensive options. If you are member of the international youth hostel federation present your member card at the check in, it helps. But not expensive is relativ we payed for one night  210,00 AUD. Btw booking.com mentioned during our timeframe everything is fully booked. On site it wasn´t an issue. At the moment we checked in we recognised that South Australia and the Northern Territories are having different time zones. So we had won a hour. We can recommend the Yulara supermarket. The selection of goods and prices are o.k.. Only the fuel for the car was very expensive. We payed 1,97 AUD / l to compare in Adelaide the average price was roughly 1,25 AUD.

More or less every evening they have a party at the lodge, so if you would like to stay quiet, have a look where your room is located. We sleeped very well.

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