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Bevor wir wieder zurück nach Tiflis wollen / müssen, möchten wir gerne noch etwas von Georgien sehen. Da wir 2015 und 2016 schon einige Punkte besucht haben, werden wir den heutigen Tag in Kachetien verbringen. Eine der Regionen in Georgien die für ihre tausendjährige Tradition in der Weinherstellung bekannt ist. Eine Weinprobe durften wir bereits vor ein paar Tagen in Telavi erleben und den gleichen Wein haben wir auch gestern abend wieder genossen. Somit geht es heute etwas ruhiger los. Es sind nur knapp 120km bis nach Sighnaghi, da bleibt noch Zeit Kirchen und Klöster zu besichtigen. Gegen Mittag verspüren wir einen kleinen Hunger da trifft es sich gut das wir genau jetzt in der Nähe eines größeren Ortes sind. So ganz erfolgreich sind wir nicht, stoppen aber trotzdem, rundum Museen und direkt neben uns ein Restaurant – das erst in ein paar Tagen geöffnet werden soll. Sandro fragt nach Cafe oder Tee. Die Antwort verstehe ich nicht, aber nach einer kurzen Wartezeit werden wir hereingebeten. Auf dem Tisch steht ein komplettes Mittagessen. Wir wollten doch nur Kaffee?! Antwort: Ihr seid unsere ersten Gäste und wir möchten Euch deswegen gerne zum Essen einladen. Nicht das erste Mal das wir diese Form von Gastfreundschaft in Georgien erleben dürfen. Gut gestärkt können wir den Rest der kurzen Strecke in Angriff nehmen. Karin navigiert uns auf Nebenstrecken direkt nach Sighnaghi. Durch die Hügellage führen uns Serpentinen bis zum Stadttor. Aber statt in der Stadt zu stoppen führt uns Sandro auf direktem Weg wieder heraus. Heraus zur nahegelegen Kirche mit Kloster. Wenige 100m bevor wir das Ziel erreichen entscheidet sich die graue Dnepr dafür ihre Hardyscheibe zu zerlegen. Sie hätte sich keine bessere Stelle aussuchen können. Wir heben die Dnepr auf ein paar Steine und dann schickt uns Sandro zur Besichtigung während er repariert. Kirche und Kloster sind schnell besichtigt aber es gibt eine heilige Quelle die sehr schön sein soll, laut Reiseführer, allerdings soll es auch ein Fußmarsch von 20min sein, sagt der Reiseführer. In dem zweiten Punkt stimmte ich mit dem Reiseführer überein. Nach  20min und gefühlten 1000 Stufen bergab stehe ich vor der Quelle. Markus hatte etwas Vorsprung und grinst mich freundlich an. Wir dürfen nicht rein zum baden, die Dame am Eingang meint in unseren Motorradklamotten seien wir zu dreckig. Trinken wir halt einen Schluck und dann 1000 Stufen bei 30 Grad wieder bergauf. Fazit: Zur Quelle hätten wir auch mit den Motorrädern fahren können, man muss nicht laufen, aber es entspricht natürlich deutlich mehr dem religiösen Gedanken, erst leiden dann erlösen.

Nach rund 1,5h Stunden sind wir wieder zurück und Sandro hat improvisiert und die Hardyscheibe umgedreht wieder eingebaut. Auch wenn uns am Abend das notwendige Ersatzteil geliefert wird, das Provisorium hält bis Tiflis. Allerdings hätte ich diese Reperatur nur sehr ungern auf der Abano Pass Straße durchgeführt.

Die von Sandro ausgesuchte Pension ist sehr nett, das vorgesehene Restaurant ist aber leider geschlossen – wie es scheint für immer. Mitten im Ortszentrum finden wir aber adäquaten Ersatz. Sehr familiär im Innenhof  gelegen, mit offenem Grill, wird uns ein sehr gutes Essen serviert. So lässt sich der letzte Abend unterwegs gut verbringen.

Sighnaghi ist einer der Orte in Georgien den man gesehen haben sollte, sehr zu empfehlen.

Achja schaut mal auf die Bilder, ich glaube BMW testet hier seine Quad Prototypen. Zumindestens parkte im Stadtzentrum mehr als ein Quad mit BMW Logo. 🙂 Anderseits unser Kamaz Truck hatte auch Fußmatten mit BMW Logo.

Übernachtet haben wir im Guesthouse Gogiashvili

English version below pictures:

English version:

Before we are going back to Tbilisi I would like to see more of Georgia. As we had been in 2015 and 2016 in Georgia we saw many interesting places. But we had never been before in Kakheti. Kakheti is one of the regions which are well known for its long time tradition in farming and developing wine. (Sometimes mentioned since the last 5000 years) A wine tasting we had at the beginning of the week and also yesterday we had the chance to get the local wine and Chacha. So we start our day smoothly also knowing we have only 120km to drive. Short enough to spend some time to visit churches and monastery. At noon we decided to go for lunch. Luckily we are near a bigger village. We are looking but  without success. We stopped near some museums and surprise a restaurant – which will open in a few days. Sandro is asking for a cafe or chai. The answer I didn´t understand, but after a short time of waiting we are asked to come in. On the table a complete lunch is served. But we have only asked for a coffee. The host replies: You are our first guests and so we like to invite you for lunch, please enjoy. Not the first time that we are impressed by the Georgian hospitality. Fed up we are ready to go again. Karin is steering us over small roads towards Sighnaghi. Sighnaghi is located on a hill so we have to drive some hairpins before we reach the towngate. But instead to stop, Sandro is passing the town towards a large church and Monastir complex outside. Some 100m away from the church complex the grey Dnepr decides to destroy the flexible disk – as expected since Omalo. It couldn´t be a better place for a technical stop. We place the Dnepr on some stones. Having done so, Sandro ask us to visit the church complexe while he will repair the Dnepr. Having a view on the Monastir and the church we finished soon, but our travel guide mentioned we can also find a nice holy spring, the book also mentioned it is in a walking distance of 20min. The travel guide is correct with the 2nd statement.  After 20min and maybe 1000 stairs I found the spring. Markus was much faster and welcomed me with a big smile. We are not allowed to step into the bathroom, the girl at the entrance mentioned we are to dirty in our motorcycle clothes. So we are just allowed to have a drink out of the spring and then stepped back uphill. 1000 stairs at 30 degree. Summary: You can go by feet, but it is also possible to visit the spring using a car and parking direct in the front of the chapel.

After roughly one and half hour we are back and Sandro has also just finished. He improvise. Turn around the flexible disc works also well. In the evening we got the needed spare part, but the temporary solution still fits until we are back in Tiblisi. But doing this kind of service on the Abano Pass road I wouldn´t like.

The selected B&B is very nice, but the preferred restaurant is closed, maybe for ever. We found an alternative in the center of the city. Very familiar with an open fire from which they served a very good dinner.

Sighnaghi is one of the must see in Georgia. Highly recommended

We spent the night at Guesthouse Gogiashvili

 

 

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