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Heute geht unser  Besuch in Tuschetien wieder zu Ende. Leider, aber wir müssen auch darauf achten das wir am Samstag unseren Rückflug erreichen wollen. Die Tenere  ist schnell auf den LKW geladen, Markus und Sandro auf die Ladefläche, Karin und ich ins Führerhaus (Markus, Sandro vielen Dank). Zuletzt springt noch der Neffe von Tamazi (unser Fahrer) auf die Ladefläche. Kurze  Abstimmung und es  geht los. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat der Kamaz 9 Gänge und knapp 280PS, ich bin gespannt wie sich die  Fahrt anfühlen wird.

Grandiose Landschaften zu beschreiben fällt mir sehr schwer, schaut Euch die Bilder an und ich hoffe das ich ein wenig meine Eindrücke vermitteln kann. Tamazi ist absoluter Profi, er fährt diese Route mit seinem eigenen LKW fast jeden Tag, das spürt man jeden Augenblick während der Fahrt. Tamazi konzentriert sich zu 100% auf die Straße und seinen LKW. Selbst eine Zigarette zündert er sich nur dann an wenn die Straße es zuläßt.

Kurz vor der Stelle an der gestern die Steinlawine abgegangen ist stoppt Tamazi, es sind wieder Steine gefallen und während wir anfangen Steine beseite zu räumen sehen wir wie von oben weitere Steine nachrutschen. Alle arbeiten hochkonzentriert und schnell, aber immer mit einem Auge am Hang. Die Fahrspur ist wieder frei und Tamazi jagt den LKW an der gefährdeten Stelle vorbei. Auch im weiteren Verlauf unserer Fahrt beweisst Tamazi vielfach wie gut er seinen LKW und die Straße kennt. Unabhängig davon ob es darum geht an der richtigen Stelle immer den richtigen Gang zu wählen oder anderen dabei zu helfen gegenseitig passieren zu können.

Gegen 14.00 Uhr und damit nach knapp fünf Stunden fahrt treffen wir in Pshaveli ein und laden unsere Motorräder ab. Die Dnepr sind sofort wieder fahrbereit, die Tenere will nicht starten, alle Versuche sind ergebnislos. Sandro versucht den Fehler zu beheben, erfolglos. Zum laufen bringen wir sie erst nachdem Sandro entschieden hat sich anschleppen zu lassen. Sie startet und läuft von da an wieder gut.

Wenn Ihr die Landschaft und die Straße wirklich geniessen wollt, empfehle ich Euch mit Jeeptaxi oder LKW zu fahren. Ich konnte mich mehrfach nicht erinnern jemals an dieser  Stelle gewesen zu sein. Wer selber fährt hat viele Vorteile, aber auch den Nachteil das mit der Konzentration auf die Straße vieles am Rand unsichtbar oder ungesehen bleibt.

Den Abend und die Nacht verbringen wir im uns schon bekannten Ekaterine Guesthouse in Telavi. Unsere Gastgeber servieren uns ein tolles und reichhaltiges georgisches Abendessen. Es hat gut geschmeckt und wir haben uns sehr wohl gefühlt.

English version below pictures:

English version:

Today our visit in Tusheti will be finished. Sad but we need to pay attention on our flight schedule. Loading the Tenere is easy. Sandro and Markus taking place on the loading area, Karin and I got a place in the cabin (thanks to Markus and Sandro). At least the nephew of Tamazi (our driver) entered the lorry. If i have understood it well the Kamaz has a 9 shift gearbox and 280HP. I´m very interested how a truck will be managed on the course down.

To try to describe a beautiful landscape is almost impossible for me. Please feel invited to have a look into the pictures and  i hope  i can transfer a bit of my emotions.

Tamazi is a real professional, he drives the road on his own truck more or less every day and that we can feel. He is more than 100% concentrated – also lighten a cigarette he is only doing on the straight sections.

Short before the area the avalange has going down yesterday he stopped. Again stones have fallen down and while we are cleaning up the road a bit, we see stones coming down again.  Everybody is working concentrated and fast, but always with one eye into the slope. As soon as we have cleaned up the lane Tamazi starts and push the lorry. Continue our driving more than one time Tamazi is showing his knowledge about the road and how to drive. Using always at the right time the right gear is very often a challenge, but he made it always. Also he takes care of the load and of the others on the road. Helping to pass each other or stop and waiting until oncoming traffic has passed – even he is not the one who needs to stop. Very carefully.

Around 02:00pm after 5 hours of driving without any major break we arrive at the loading Point in Pshaveli. The Dneprs starting smoothly, not so the Tenere. Sandro try to solve but we didn´t found a clear reason. As a last try Sandro decide to tow-start it, and surprise it works, whatever the reason was from now on the Tenere works well again.

If you like to be able to enyou the great landscape and the road i would recommended  to use a jeeptaxi or a truck. I had more than one time the impression that i can´t remember ever have driving on these road uphill.

Evenning and night we spent in Telavi at the well known Ekaterine Guesthouse . Our hosts serves a great and rich georgian dinner, accompanied  by their own wine and Chacha. Great taste, we like it.

 

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