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Auch wenn wir den gestrigen Abend mit Slivovitz und Chacha beschlossen, Zeit uns Gedanken über die Rückreise zu machen war trotzdem. Zwei Entscheidungen sind gefallen:

Roman und Tomas werden Ihre 125er heute auf einem LKW zurück bringen lassen.

Karin wird ganz sicher nicht mit der Dnepr zurück fahren, entweder wir verladen die Gespanne auch auf einen LKW oder Karin nimmt einen Jeep bis nach Pshaveli.

Der LKW für Tomas und Roman ist schnell organisiert, es gibt einen LKW Fahrer der fast jeden Tag zwischen Pshaveli und Omalo pendelt. Heute hat er Platz auf seinem LKW, nur ein Pferd muß ins Tal zum Tierarzt, da bleibt genügend Platz für die 125er und die beiden Jungs. Allerdings gibt es keinen Platz mehr im Führerhaus, die Ladefläche muss damit als Passagierraum herhalten. Der LKW Fahrer erscheint gegen 10.00 Uhr an unserem Guesthouse. Er muss nur noch das Pferd abholen, dann können wir die Motorräder aufladen, in 45min wäre er wieder zurück. Die Zeit haben wir auch noch und so bleiben wir am Guesthouse um beim Verladen zu helfen. Aber georgische 45min stimmen mit unserem Zeitempfingen nicht so ganz überein. Irgendwann gegen Mittag kommt der LKW dann doch zurück und die beiden „Moppeds“ sind schnell aufgeladen. Kurzer Abschied und Roman und Tomas sind wieder auf dem Weg zum Pamir. Wir wünschen Euch viel Glück und eine tolle Tour

Nachtrag: Roman schickt uns später eine WhatsApp mit einem kleinem Video und dem Hinweis sie hätten sich auf der Passhöhe wieder ausladen lassen, der Platz hinter dem Pferd war wohl nicht so gemütlich. Zitat aus dem Video „poor bikes, poor us, poor horse – fucking horse“

Wir wollen heute noch eines der Nachbardörfer (Dartlo oder Diklo) und deren Wehrtürme besichtigen und dann eine Entscheidung treffen wie wir zurück fahren. Wir entscheiden uns für Dartlo das mit 15km etwas weiter weg ist als Diklo aber schöner sein soll. Ich habe ein schlechtes Gefühl mit der Dnepr, fahre aber trotzdem los. Karin navigiert uns sauber aus Omalo raus und wieder geht es erstmal bergab, durch ein schönes Tal und dann steil nach oben. Auf halber Strecke stoppen wir, kleine Reparaturpause. Für mich ist hier Ende. Ich habe offroad das Vertrauen zu mir und der Dnepr verloren. Wir diskutieren kurz und entscheiden dann gemeinsam nach Omalo zurück zu fahren. In Upper Omalo entern wir das Shina Guesthouse, bei Tee und Kaffee diskutieren wir die Optionen: Karin mit dem Jeep retour, wir auf den Motorrädern zurück; die Gespanne und wir auf den LKW, Sandro mit der Tenere zurück; alle gemeinsam auf dem LKW retour? Lassen wir die Fakten sprechen:

  • Die Gespanne werden mit zwei Personen den Pass von Omalo aus nicht schaffen.
  • Bei der Tenere ist das Getriebe nicht mehr in Ordnung, und die Hinterradbremse fällt immer wieder aus.
  • Beim grauen Gespann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis sich die Hardyscheibe zerlegt, Ersatz haben wir keinen mit.
  • Beim blauen Gespann sind beide Stoßdämpfer hinten tot, die Vorderradgabel dämpft nicht mehr und die Hinterradbremse funktioniert nur noch unter Androhung von Gewalt.

Kein Frage ist, das mir die Rückfahrt auf dem LKW deutlich lieber ist, nicht nur weil wir damit das Risiko minimieren, auch weil ich dann den Rückweg mit Karin gemeinsam erleben kann. Den dritten Grund verrate ich Euch später.

Gemeinsam entscheiden wir den Rückweg auf dem LKW anzutreten. Wir fahren zu unserem Guesthouse zurück und nehmen Kontakt mit dem LKW Fahrer auf. Kein Problem, er kommt morgen gegen Mittag und wird uns und die Gespanne nach Pshaveli bringen. Verladen ist einfach er hat in Omalo und Pshaveli jeweils Orte an denen er Autos auf- und abladen kann. Da können wir sicher auch die Gespanne laden und entladen.

Den Abend verbringen wir etwas melancholisch mit Abendessen und Chacha, dabei diskutieren wir auch die Zukunft von Sandros „Ride East“. Klare Aussage von seiner Seite, dies ist die erste Tour mit Ride East nach Omalo und zugleich die letzte Tour für Ride East überhaupt. Nach unserer Rückkehr werden die Gespanne zerlegt oder  verkauft,  zwei Stück wird Sandro für sich behalten. Der Grund ist einfach und den zeigen auch unsere Gespanne. Qualitative Ersatzteile sind für die Dnepr in Georgien fast nicht mehr zu bekommen. Sandro kann zaubern und ist ein Meister im reparieren und improvisieren, aber auch er braucht zuverlässiges Material, ohne dieses geht es nicht. Deswegen ist nach unserer Omalo Tour endgültig Schluß. Wer gerne mit Sandro als Tourguide Georgien erleben will kann dieses in Zusammenarbeit mit http://www.mototraveltbilisi.com/.

Übernachtet haben wir wie gestern auch im Green Guesthouse Lower Omalo.

English version below pictures:

English version:

Even we finished yesterday evening with Slivovitz and Chache we found also the time to discuss our way back. To decision we made:

Roman and Tomas together with their bikes will go back by truck.

Karin will not go back on the Dnepr. Either we load the sidecars on a truck or Karin will go back with a Jeep.

Ordering the truck for Roman and Tomas is not an issue. One of Truck drivers is going back and forth more or less every day. Today he has only an order to bring one horse to a vet. So he has place enough for two small bikes. But the Truck cabin is fully booked, so Roman and Tomas must stay or sit in the stowage.  The truck arrives around 10.00am at our guesthouse, the driver mentioned he need to pick up the horse and will be back in 45min. The decided to wait, to help the guys to load the bikes. But georgian 45min seems to be not the same as our 45min. Around noon the truck is back and we load the bikes. Short good buy and Roman and Tomas are again on their way to the Pamir montains. Guys we wish you a safe trip and always fun.

Addendum: In the evening Roman send us a short WhatsApp with a Video. They decide to unload the bikes on Abano top. The place behind the horse wasn´t so comfortable. Quote:  „poor bikes, poor us, poor horse – fucking horse“

We would like to visit one of the other small villages (Dartlo oder Diklo). We decide to go to Dartlo, it is roughly 15km away. Karin navigate us in the right direction sloop down. I´m feeling not realy comfortable offroad on the Dnepr, but we go. Half the way we stop for a technical check. I decide to stop now. Finished. I´m completly lost my trust in the Dnepr and me. After a short discussion we decide commonly to go back to Omalo. In upper Omalo we entered the Shina Guesthouse. By coffee and tea we discuss the options to go down. Our options are: Karin with the Jeep, we on the bikes; sidecars with the truck, Sandro with the Tenere; all together with the truck? What are the facts we have to base our decision:

  • With two on the bike, the sidecars will not make it up to Abano top.
  • The Tenere has a problem with the gearbox, and the rear brake did not work reliable.
  • We expect a defect with the flexible disc at the grey dnepr. And we do not have the right spare part on board.
  • The blue one has some problems with the front and rear damper, and also the rear brake is not working very well.

I feel much more comfortable to go down with the truck, on the one hand we will minimise the risk and on the other hand we can go all together and Karin does not need to go by her own. The 3rd reason I will share with you later.

So our common decision is to go back by truck. We drove back to our guesthouse and contact the truck driver. The answer, no issue, we can load the bikes tomorrow noon and go down on the same day. He has loading points in Omalo and Pshaveli which he use to load cars. So our sidecars can be loaded easily.

The evening is a bit melancholic while we have dinner and Chacha. During that we discussed also the future of Sandros Ride-East company. Sandros statement is very clear. Our tour is the first tour ever for Ride-East towards Omalo, and it will be the last tour for Ride-East ever. Beeing back in Tiblisi Sandro will sell the Dneprs. The reason is simple. Sandro is a Master and has magic hands to repair the Dnepr, but even he needs good spare parts in well conditions. That becomes more and more difficult in Georgia. So making sure the Dnepr bikes are in an acceptable conditions becomes more and more impossible. But if you like to travel together with Sandro in Georgia yo can book a tour at http://www.mototraveltbilisi.com/.

We spent the night at the Green Guesthouse Lower Omalo.

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