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For english version please scroll down.

Heute ist DER Tag, der Tag vor dem wir uns fürchten, auf den wir uns freuen. Omalo, Tuschetien, Abano Pass Straße. Traum oder Alptraum. Bald werden wir es wissen. Für Sandro ist es ein lang gehegter Traum den Abano Pass mit Dnepr Gespannen zu bewältigen. Er kennt den einen oder anderen der es schon versucht, aber nicht geschafft hat. Er meint wenn wir es mit den Gespannen schaffen wären wir die ersten. Letztes Jahr hätte es ein Paar aus Tiflis probiert die aber auf halber Strecke aufgaben, zermürbt von der Strecke, der Fahrdauer und den technischen Defekten. Warum wollen wir eigentlich da hoch. EINE Antwort gibt es darauf nicht. Ein paar Antworten findet Ihr wenn Ihr weiterlesen wollt. Aber bevor Ihr nach unten scrollt empfehle ich Euch meinen Artikel über unsere Fahrt durchzulesen. Also bitte erstmal auf den nachfolgenden Link klicken, lesen, zurück klicken, nach unten scrollen und dann erst hier weiterlesen:

Pshaveli – Omalo: Abano Passtraße mehr als nur ein Weg.

1st part of the English version:

Today is our D-Day. The day we are afraid of, the day we are locking forward to. Omalo, Tusheti, Abano-Omalo road. Dream or nightmare. We will know it soon. For Sandro a dream comes true. Since years he would like to try the Abano road with his Dnepr sidecar. He knows the one and the other who has tried it over the last years, but didn´t make it. He thought if we will make it to Omalo, we will be the first on Dnepr Sidecars. Last year a couple from Tiblisi tried it. But they had given up after made it half uphill. Exasperated by the road condition, needed driving time and the technical defects they are confronted with.  What is the reason why we want to try it. There is no ONE simple answer on that question. But some answers you might be find if you reading my article about the uphill. Some answer you will find below, but i suggest before you scroll down please read first the uphill article. That for first klick on the following link, read it, klick back, scroll down and than read the rest of todays blogpost. :

Pshaveli – Omalo: Abano Pass more than just a route

D7_4533

Abano Top

English version, please scroll down:

Fortsetzung:

Ihr seid sicher das, Ihr jetzt und hier weiterlesen wollt. Dann versuche ich mal ein paar Auflösungen:

Fehler #1 Telavi – Von Telavi bis Pshaveli sind es knapp vierzig Kilometer, die hätten wir uns sparen können, auch in Pshaveli gibt es Übernachtungsmöglichkeiten und wir hätten uns eine Stunde Fahrzeit gespart.

Fehler #2 10.00 Uhr. Ich bin defintiv kein Frühaufsteher, aber in diesem speziellen Fall wäre es clever gewesen um 09:00 Uhr schon am Einstieg zum Pass zu sein. Für beide Punkte gilt, im Hochgebirge kann das Wetter jederzeit umschlagen und speziell gegen Nachmittag entstehen die meisten Gewitter und aufgrund irgendwelcher Umstände in die Dunkelheit reinzukommen ist ziemlich dämlich. Auch scheint es so zu sein, das in Georgien der Tag nicht so früh gestartet wird. Fahrt ihr früh los, habt ihr deutlich weniger Gegenverkehr. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter. Trocken, wenig Wasser auf der Straße, kein Matsch.

Fehler #3 Unterschätzung / Überschätzung. Mit einem vernünftigen Motorrad und einem erfahrenen vorsichtigen Fahrer ist die Strecke im Hochsommer weniger gefährlich als häufig dargestellt. Allerdings ist sowohl die Streckenführung, als auch der Ausbau der Straße gewöhnungsbedürftig. Vor Überraschungen mitten in den Serpentinen ist man nie sicher welcher Art auch immer. Plötzliche Steigung, abfallende Fahrspur, Schotter, große Steine, etc.. Wir hatten an einer der steilsten Stellen ein Pferd im Weg stehen. Hinzu kommt das es im Prinzip keine Randsicherung gibt und Steigungen mit mehr als 20% häufiger vorkommen als ich vermutet hätte. Nicht vergessen, zumindestens Vergasermotoren verlieren bei zunehmender Höhe Leistung (Faustformel 10% pro 1000hm). Die beiden Jungs aus Tschechien, aber auch wir mit den Dneprs haben das deutlich gespürt.

Fehler #4. Es geht nur noch Bergab, ja geht es, und ein wenig wieder hoch. Aber das Bergabstück von der Passhöhe runter zum Fluß hat es meiner Meinung nach in sich. Die ersten 10km nach der Paßhöhe waren für mein Gefühl die schwierigsten des ganzen Tages. Natürlich lag es auch daran das wir zu diesem Zeitpunkt schon seit sechs Stunden unterwegs waren. Aber auch auf der Rückfahrt hat sich mein Eindruck bestätigt. Es gibt auch auf der Seite nach Pshaveli einige sehr gefährliche Stellen und an einer von diesen Stellen habe ich mit dem Berg gebremst um nicht abzustürzen. Aber die Abfolge der Kurven und deren Ausbau ist auf der Omalo Seite meines Erachtens deutlich gefährlicher.

Richtige Entscheidung #1 Mit dem Motorrad alleine, würde ich mir genau überlegen. Mit dem unterlegenen Material mit dem die Jungs aus Tschechien unterwegs waren, aber genauso für uns war es die richtige Entscheidung zusammen zu bleiben und uns gegenseitig zu helfen.

Richtige Entscheidung #2 Sowohl für uns als auch für die Motorräder waren die Pausen super wichtig ohne die Stops hätten wir wahrscheinlich die Motorräder bis zum Pass hoch gekillt. Die Dnepr mögen es von Hause aus nicht hoch gedreht zu werden, nur hier bliebt uns sehr oft nichts anderes übrig als die Motor zu drehen und die Kupplung schleifen zu lassen.

Richtige Entscheidung #3 Zu zweit auf dem Gespann waren wir an einige Stellen zu schwer für die verbliebene Leistung, einerseits, andererseits reduziert es auch das Risiko. Wenn sich das Gespann überschlägt oder abstürzt hat der Beifahrer keine Chance aus dem Seitenwagen herauszukommen, zumindestens nicht bei dieser Art von Seitenwagen.

Würden wir wieder fahren? Ja ganz sicher, gerne auch mit einem passenden Motorrad. Eine BMW F800GS oder ähnliches wäre optimal. Mit der K1 würde ich es nicht probieren, dann müßte ich zu oft in den Kurven zurück setzen um die Serpentine zu schaffen :-). Die Straße ist toll und Karin und ich sind schon andere Straßen gefahren die ähnlich „ausgebaut“ waren, teilweise auch längere Strecken. Aber ich würde immer versuchen den Zeitpunkt auf Anfang bis Mitte August zu legen. Ich würde nicht fahren, wenn noch Schnee liegt, oder wenn viel Regen angesagt oder gerade gefallen ist. Das was uns auf unserer Fahrt als kleine Bäche begegnet ist kann sich dann zu reißenden Flüßen entwickeln. Die Strecke ist eine Herausforderung, aber eine die zu bewältigen ist und ihr solltet Euer Motorrad beherrschen und Euch weder vor Höhe noch vor Haarnadelkurven auf Schotter fürchten. Mit Offroad Erfahrung kann es sogar richtig Spaß machen und es geht dann auch sicher deutlich schneller als die 9 Stunden die wir in Summe gebraucht haben. Mit einer Dnepr würde ich es nicht mehr fahren. Ein „Rekord“ reicht mir.

English version below pictures:

English version Part II:

you are sure you will go further with reading my elaboration, okay than i will try to dissolve:

failure #1 distance between Telavi  – Pshaveli is around 40km. In Pshaveli we saw options to spent the night, doing so we had been on the road to the pass one hour earlier.

failure #2 10.00 am. I´m not an early bird, but in that special case it would be better do be at the foot of the road at 09:00am instead of 11:00am. For both failure taken into account: In high montains the weather can change immediatly and special in the afternoon you must always expect thunder and rain, also its not a good idea to drive into the night. We arrived in Omalo at 07:00pm one short hour before sundown. On the other hand, my expierence is that Georgians are not the early birds too, so if you start early you will have less opposing traffic. We had a lot of luck with the weather conditions, no rain, less water on the road, no mud.

Fehler #3 underrating / overrating. Going uphill with an actual motor bike and an expierenced driver is less dangerous. But be aware the design and the condition of the road is sometimes weird. Taken into account that every hairpin could have its own surprise. Stones, slope, gravel or as we expierenced you find a horse at the most steepest point of the hairpin. Not willing to step away :-).Fall protection is allmost not foreseen or has gone, and more than 20% slope  are standard. Do not forget carburetor engines are loosing power with altitude. (roughly 10% per each 1000m altitude). The guys from czech with the 125ccm engine, but also we with the Dneprs did recognised that.

failure #4. From now on downhill, yes downhill and at the end a little uphill again. But the 10km from the top down into the valley is in my humble opinion the most dangerous one. Yes of course at that moment we had 6 hours driving behind us. But the same feeling i had on our way back. Also on the Pshaveli side are some dangerous parts and at one of the most dangerous hairpins i only could stop the sidecar by pushing it backwards into the wall. But the string of serpentins, their slope and design is on the Omalo side more dangerous.

right decision #1 Going uphill by your own, i would suggest not to do that. With our underpowerred material for sure not. The same was correct for the two guys from Czech with their 125ccm bikes. So going together uphill and supporting each other was one of the best choice we made.

right decision #2 Having breaks was also one of the import decision we made to be sucessfull. Without that i think we have killed at least one of the engines. Dneprs don´t like high rounds. But this time we couldn´t avoid, also more than one time we are requested to grind the clutch intensivly.

right decision #3 Two of us on the sidecar, not a good idea on some parts of the road. Mainly for two reasons, during the high slope the engine had not enough power to make it and secondly stepping out will reduce the risk for the passenger. If you roll over or drop down the wall, the sidecar passenger has absolut no chance to jump out fast enough. Special with that kind of sidecar we have use.

Will we do it again? Yes sure with the right bike. The BMW F800GS or a similar one seems for me a good choice for these road. With my BMW K1 i wouldn´t try it, cause in the hairpins we need to go back and force to make it. The road is a great expierence and Karin and i did simlar roads in the past, also with a longer distance. But i would always try to do it in early or latest mid of August. If it has snow or high rain conditions i don´t think i would try it. The small rivers we had to pass, will be a bigger problem after a rain period. The road is a challenge, but a feasible one if you know your bike and you have the right expierence. You should not have acrophobia, you should know how to drive hairpins and gravel. With offroad expierence i guess you also can have a lot of fun and i´m sure you can make it much faster than we did, with our driving time of nine hours. With a Dnepr i will not do it again. One record is good enough for me.

 

 

 

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