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Eine der gefährlichsten Strassen Afrikas – und eines der besten Essen unserer Tour.

Der heutige Tag vereint gleich mehrere Highlights und genau genommen sind nach so einem Tag nicht mehr viele Steigerungen möglich. Trotzdem wird es Rainer gelingen den heutigen Tag noch zu toppen. 🙂

Doch von Anfang: Wir starten den Tag sehr gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück im Garten des Dennehof und Rainer bereitet uns sorgfältig auf den Tag vor. Seine Erläuterung erzeugt bei uns freudige Erwartungen. Ohne Gepäck schwingen wir gut gelaunt dem Swartbergpass entgegen. Obwohl eine wichtige Verbindung zwischen Kleiner und Großer Karoo ist der Swartbergpass der 1902 erstmals mit Motorfahrzeugen befahren wurde bis heute nicht asphaltiert.

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Swartbergpass

Nach rund 30km zweigt eine Schotterstrecke rechts ab. Wir sind am Beginn der in den  1950er Jahre erbauten Straße in „Die Hel“ oder richtiger die Straße in die Gamkaskloof. In einigen Berichten wird diese Straße als eine der gefährlichsten Straßen Süd Afrikas bezeichnet. Dies unterstreichen mehrer Schilder am Beginn der Straße die die Entfernung von 48km und die voraussichtliche Fahrtdauer von zwei Stunden benennen.

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Gamkaskloof – Die Hel

Technisch ist die Straße sehr unterschiedlich. Zu Beginn ist es eher eine ganz normale Schotterstraße, aber speziell der Abstieg ins Tal ist von sehr schlechter Qualität, ausgesetzt, ohne Randsicherung und mit sehr wechselndem Untergrund. Auch wenn sicher die Möglichkeit besteht die Straße in weniger als zwei Stunden zu bewältigen, die Landschaft ist es wert sich Zeit zu nehmen. Speziell wenn der letzte Pass bewältigt und das Tal in seiner ganzen Länge vor einem liegt bietet es einen atemberaubenden Anblick.

Das Tal selber ist von Landwirtschaft geprägt, allerdings lebt nach meinen Informationen derzeit niemand mehr ständig im Tal. Seit dem Bau der Straße hat ein stetiger Abfluß der Einwohner stattgefunden. Möglichkeiten zur Übernachtung sind aber gegeben und auch  ein Restaurant ist vorhanden. Dieses nutzen wir  für  für eine Pause und eine kleine Mahlzeit.

Am Nachmittag starten wir den Rückweg und aufgrund der Änderung des Sonnenstandes ergeben sich sowohl im Tal als auch auf dem Swartbergpass eindrucksvolle Farbenspiele die offensichtlich machen, das die Berge genau genommen rot und nicht schwarz sind.

Zurück in Dennehof haben wir genügend Zeit wieder den Pool zu nutzen. Sich in Prins Albert umzuschauen ist eine Alternative dazu. Bietet der Ort doch ein anschauliches Beispiel der verschiedenen Baustile die typisch sind für die Karoo. Ich fühle mich an die Nordseeküste in Holland und Südengland versetzt und an meine Jugend erinnert, speziell die Reetdachhäuser erinnern mich an meine Jugend in Holstein. Erklärt wird mir das die Reetverarbeitung in Süd Afrika auf einem sehr hohen Niveau liegt und es auch heute noch ganz normal ist Häuser mit Reetdächern zu bauen. Mir macht es Spass durch Prins Albert zu schlendern und einen kleinen Eindruck zu gewinnen. Wir sind nicht die einzige Motorradgruppe die in Prins Albert Station macht. Ein anderer Anbieter mit deutlich mehr Teilnehmer hat das Quartier direkt im Stadtzentrum aufgeschlagen.

Abendessen wird uns im Dennehof serviert, was die Küche auf den Tisch zaubert ist wirklich klasse und tatsächlich vollständig selbst zubereitet – wir durften in der Küche bei  zuschauen. Die Idee das Gewächshaus als Esszimmer auszubauen schafft das passende Ambienente für einen langen und gemütlichen Abend.

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Guesthouse Dennehof – Dinning room

English version below:

One of the most dangerous roads in SA – and one of the best dinner we enjoy

Today we will have several highlights of our tour and i´m not sure is it possible to top a day like that. But later during our tour Rainer will make it.

But from the beginning: A rich breakfast is served in the garden and during that Rainer prepared us intensly for the day. His explanation gives us the right vibs. Without bagage we swing over a well prepared road towards the Swartbergpass. Indeed it is a important way to go from the little to the great Karoo but it remains unpaved since it has been used the 1st time by motor driven vehicles in 1902.

Roughly 30km later we turn right on a real gravel road.  The road into the Gamkaskloof – also spelt „Die Hel“ has been build in the late 1950er. Some reports put these road onto the list of the most dangerous roads in South Africa. These classification is underligned by the signs at the beginning: „dangerous road, 48km, 2hrs driving time on your own risc.  Technical the track is very different, its start with a normal gravel road, but latest than you go down into the valley itself it becomes difficult, with a bad undergroud mostly without any barriers. It might be possible to be faster than 2 hours, but the landscape view is worth to take time. At least after crossing the last high you can see the whole valley bedded into the montains is a breathtaking expirience.

The valley is signed by the former farms, but to my knowledge after building the road all inhabitants have step by step left the valley. But you can book an accomodation and also visit the historic building in the center and enjoy light dinner or lunch. Also we use the facilities to have a break. So it becomes early afternoon before we start to go back. Due to the different sun position in the valley as well as at the Swartbergpass we are able to recognise the different colours the stones have now. And it shows that the rocks are red instead of black.

We arrived Dennehof again to have time enough to use the pool, but it is also an option to look around in Prins Albert itself. Here you are able to recognise easily the different building styles of the Karoo which are results of the different founders South Africa has been settled. I felt to jumped back in my memories. Special my visits in the northern part of germany. One of the marks i remember are the tradtional thatch roofs.  I learned the thatch roofs are actualy in use in SA and the construction of it are on a very high level. I realy enjoy to walk around and i recognised we are not the only Rider Group. Another guided group has arrived in the town.

Our dinner is served at Dennehof in the garden house and every course is excellent. We are allowed to have a look into the kitchen. So we know very well how the menu has been prepared.

160km – Prins Albert – Swartbergpass – Gamkaskloof – Swartbergpass – Prins Albert

Rest at Dennehof Karoo Guesthouse

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