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05.05.2015 Am schwarzen Meer – und nicht zum ersten Mal

Im Hotel erwartet uns im 5. Stock ein gutes Frühstück das wir ausgiebig geniessen – nicht zum ersten Mal über den Dächer der Stadt. Wir schwingen uns auf die Schnellstraße D100 nach Duzce, Dort links ab in Richtung Schwarzes Meer, Ein kurzer Stopp. Im übrigen Europa trinke ich meist Espresso. Der ist hier relativ teuer und nicht immer gut, deswegen greife ich lieber zum Tee. In einem kleinen Restaurant bestellen wir mehrere Cay. Beim bezahlen haben wir aber nicht mit der türkischen Gastfreundschaft gerechnet. Keine Chance das wir unser Geld loswerden. Kaum sitzen wir auf den Motorrädern halt ein Auto, der Fahrer springt raus zeigt auf Karins Nummernschild und meint nur „Fürth“. Leider verstehen wir seinen weiteren Redeschwall kaum. Wir verabschieden uns und reisen weiter in die Berge. Ein kleiner Pass bringt uns schnell zum schwarzen Meer. Die Hauptstraße direkt an der Küste ist relativ gut ausgebaut und so können wir den Ausblick nutzen. Bei Kilmli verlassen wir die Küste wieder. Kleine und kleinste Straßen lassen uns die Kurven geniessen. In einem langgezogenen Tal sehen wir eine riesige Industrieanlage. Wenn ich es richtig verstanden habe wird hier in Catalagzi Kohle abgebaut / gelagert und zur Stromgewinnung genutzt. Das Kraftwerk und die dazugehörigen Anlagen dominieren den ganzen Ort und begleitet uns über mehrere Kilometer.

Black Sea coast road

Black Sea coast road

Von nun an wechseln sich Haupt-und Nebenstraßen ab.Allerdings rechnen die Türken wohl mit einem erheblich steigenden Verkehrsaufkommen. Ein wesentlicher Teil der Route ist im Ausbau begriffen und so wechselt der Strassenbelag von Rennstrecke bis miserabel. Irgendwo habe ich gelesen das man in der Türkei auch damit rechnen muss das der Gegenverkehr die jeweils andere Fahrspur nutzt. Spätestens seit heute kann ich dieses gut verstehen, zum einen weil ohne Farbbahnmarkierung eine wirkliche Trennung nicht vorhanden ist, zum anderen weil auch ich heute mehrfach lieber die Gegenfahrbahn genutzt habe um Schotter und/oder größeren Schlaglöchern auszuweichen. Dies ist aber nicht nur in der Türkei so.

Karin

Karin

Am frühen Nachmittag passieren wir Bartin und fahren kurz darauf aus den Bergen wieder zurück ans Schwarze Meer. Unser Pension liegt im Touristenort Amasra. Amasra war mal eine kleine Fischerstadt in einer schönen Bucht. Die Bucht ist immer noch schön und der Sonnenuntergang heute fantastisch. Mal sehen wie der Sonnenaufgang morgen wird.Unser Zimmer liegt im obersten Stock mit Meerblick durch die komplette verglasste Ostseite.

Amasra Bay

Amasra Bay

280km Adapazari – Duzce – ayazli – Eregli – Zonguldak – Kilmli – Bartin – Amasra

Übernachtet in der Pension Ay Isigi (5 Stock ohne Aufzug)

English version below:

05.05.2015 The Black Sea – and not for the first time

Our day welcomes us with a breakfast in the 5th floor, which we really enjoy. Its not the first timethat wehave such a view during breakfast, and it will benot the last time. We starting the trip on the highway D100 direction Ducze, just behind Ducze we turned left direction black sea. We stop for a short break, in the most othercountries in Europe i enyou Espresso most likely the italian one. But here in Turkey Espresso is expensive and not allways good, so we switch to Cay like all others. In a small restaurant we ordered some. As we try to pay we forget the Turkey hospitality. No chance to pay. Just sitting on the bikes a car stops, the driver jump out and said „Fürth“ and recognized Karin licence plate. To sad we don´t understand anything from his spelling. We state good buy and travel into the hills. We follow a little pass direct towards the Black Sea. The main road direct at the coast is very well so we could enjoy the landscape. Near Kilmli we go back into the hills. Small country road and curves are our guide. In a little valey we recognise a big industrial complex. If i understand correctly is here in Catalagzi one of the biggest turkey energy factory using coal. The powerplant and its supporting installations are on our side other more than one kilometers.

country roads

country roads

Now main- and sideroad are changing frequently. But the turkish government expect much more traffic is my impression. The main part of the following kilometers are under construction and so the road changes from very well like a racetruck into dusty paved road. Somewhere i road that in Turkey it is normal that sometime the cars using the wrong side of the road, by now i understood why. On the one hand if there is no line in the middle you can´t say wrong side, and sometimes i do the same to avoid dust and holes. But that is not only in Turkey the case.

Early afternoon we are passing Batin and so we are back at the Black Sea. Our boading house is located in the touristic village Amasra loacted at a beautiful small bay. The sunset todayis great and has we had a room with an eastview i expect as well a top sunrise tomorrow morning.

280km Adapazari – Duzce – ayazli – Eregli – Zonguldak – Kilmli – Bartin – Amasra

Stay in boarding house Ay Isigi (5th floor without any elevator)

Amasra local market

Amasra local market

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