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Wir haben unsere Planung geändert, wie meistens wenn wir unterwegs sind. Bulgarien ist viel zu schön um es nur als Durchgangsstation in die Türkei zu erleben. Istanbul, tut mir leid, dieses Jahr nicht. Aber nur verschoben nicht vergessen. Wir bleiben also in Bulgarien und wollen dieses tolle Land intensiver kennen lernern. Aber wenn wir schonmal in der Nähe sind……

Kleiner Rückblick: 2011 hatten wir auch eine Planung, die damals einen Besuch in Odessa am Schwarzen Meer inkludierte. Aufgrund gewisser äußerer Umstände, auf die wir nur unwesentlichen Einfluß hatten, haben wir damals ausnahmsweise unsere Reiseplanung geändert und das Schwarze Meer als Ziel aus unserer Reiseplanung herausgenommen.

……..aber wenn wir schonmal in der Nähe sind, gut Nähe ist relativ. Von Plovdiv nach Varna und damit ans Schwarze Meer sind es weniger als 400km. Das ist doch in einem Tag locker zu schaffen. Also alles anders. Wir schwingen uns am Morgen auf die Autobahn die von Plovdiv fast geradeaus nach Burgas führt. Die Maschinen rollen gut und so sind gegen Mittag die 230km bis Burgas schon geschafft. Schrieb ich schon irgendwo das die Straßen in Bulgarien überraschend gut sind. Da wir aber nicht in Burgas sondern in Varna gebucht haben, wollen wir noch ein Stück weiter. Zwei Varianten stehen zur Wahl: Variante I auf der Ameisenroute entlang der Küste, gut ausgebaut aber meist voll oder Variante II durchs Hinterland über kleine und kleinste Nebenstrecken. Die Entscheidung fällt uns leicht und war bestimmt richtig. Eine zumeist leere Straße, eine tolle Aussicht und einen kleinen 400m hohen „Pass“ haben die Bulgaren extra für uns mit eingebaut. So fliegen die Kilometer nur so dahin und am Nachmittag erreichen wir schon unser Hostel mitten in Varna. Wir checken ein und die freundlichen Mitarbeiter im Hotel zwingen uns geradezu unsere Motorräder in den Hof des Hostels zu stellen. Das die Nebeneingangstür des Hostels dazu fast zu schmal ist, ist da schon Nebensache. Aber der Hinweis auf Abschleppen und Strafe überzeugt auch mich und so rangiere ich beide GS´n in den Innenhof. Gepäck aufs Zimmer, Badeklamotten einpacken, ab zum Strand. Nach drei Jahren und knapp 10.000km durch ganz Europa kann Karin endlich im Schwarzen Meer schwimmen gehen. Ein kleiner Traum ist wahr geworden.

Erwähnte ich schon, das wir unsere Urlaubsplanungen immer sehr genau einhalten und nie von den geplanten Routen abweichen. Insofern bin ich ganz sicher das wir auch Istanbul noch mit den Motorrädern besuchen werden. Ob wir dafür auch wieder 3 Jahre brauchen werden?

 

 

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Plovdiv – Burgas – Varna; 380km

Übernachtet im Hostel Kazablanca. Für Varna günstig, sehr zentral gelegen und doch ruhig.

Gegegessen haben wir bei dem laut Trip Adviser besten Türken und einem Reiseführer Tipp. Zumindestens der Türke war für mich keine gute Entscheidung. Warum erfahrt Ihr in Veliko Tarnovo.

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