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Auf dem schnellsten Weg versuchen wir Sofia zu verlassen, Sofia ist anderer Meinung und leitet uns in einen Tunnel, aus dem Tunnel herauskommend erkennen wir das wir fast wieder am Hotel sind, umdrehen und zurück, aber nicht durch den Tunnel und schon bietet sich die Möglichkeit links abzubiegen und wir sind auf dem richtigen Weg. Bis Melnik sind es auf der Europastraße langweilige 180km, also “kürzen” wir ab und bauen Sehenswürdigkeiten in die Route mit ein. Mehr aus Zufall finden wir am Rande der Strecke Festung und Kloster Belcin. Laut Anschlag am Festungseingang ist die Zahnradbahn zur Festung zwischen 12.00 und 13.15 wegen “Daily Maintance” geschlossen. Ich würde es zwar Mittagspause nennen, aber gut. Wir würden es zwar gerade noch schaffen mit der Bahn auf die Festung hochzufahren, wären dann aber mehr als eine Stunde in der Festung eingesperrt. Lieber nicht, so verlegen wir unsere „daily maintance“ in das kleine zur Festung gehörende Dorf. In dem kleinen Laden, Bar, Dorftreffpunkt werden wir von netten Menschen herzlich willkommen geheissen; auf Deutsch. Mein Eindruck: Außerhalb der grossen Städte sind die Chance größer sich auf Deutsch denn auf Englisch zu verständigen.

Weiter geht’s, über kurvige Nebenstraßen nach Rila. Rila ist der Ausgangspunkt für unsere heutige erste Sackgasse, 30km Kurven führen direkt zum Rilski Manastir. Besichtigen kann man, aber wir wir haben schon interessantere Kloster gesehen die wenig er touristisch fokussiert sind. Trotzdem die Sackgasse lohnt sich nicht nur für Kultur- sondern auch für Kurvenfans,. Ich würde aber versuchen während der Mittagszeit dort zu sein, sonst könnte es sein das die Reisebusse ein wenig behindern. Für die verbleibende Kilometer bis Melnik errechnen unsere Navis unisonso eine verbleibende Fahrzeit von mehr als 2 Stunden, für uns zu lange, auf der Europastraße sollte es nur die Hälfte der Zeit benötigen. Von fder Sackgasse aus also direkt links auf die Europastraße, kaum sind wir auf der Europasstraße habe ich das Gefühl nicht mehr in Bulgarien sondern in der Sahara zu sein. Der Fahrtwind ist gefühlt deutlich heisser als die Umgebungstemperatur und bringt keinerlei Abkühlung mehr. Aber auch dies bringen wir hinter uns. Melnik selber ist dann wieder eine Sackgasse, auch wenn mein Navi der Meinung ist das wir eine Fußgängerbrücke nutzen sollen, setze ich mich über seine Anweisung einfach hinweg und finde unser Hotel. Hier beschliessen wir den heutigen Tag, in einem der 15 vorhanden Restaurant, bei 250 Einwohner keine schlechte Quote :-). Morgen werden wir hier wieder übernachten da wir eine Rundreise durch Makedonien und Griechenland geplant haben (Länder sammeln).

Auf dem Weg Rückweg vom Rilska Manastir begegnet uns ein lustiges Gespann. Traktor mit Wohnwagenanhänger hinten auf dem Wohnanhänger noch eine kleine Enduro. Der Fahrer hupt freundlich und ich winke zurück. Erst auf den Fotos erkenne ich wem wir begegnet sind. Herzliche Grüße an Christian www.slowdowneast.de

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Sofia – Belchin – Dupnitsa – Rila – Rilska Manastir – Rila – Sandanskin – Melnik; 270km

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