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Die Sonne weckt uns in unserem Penthouse und wir versuchen Bilder von Belgrad auf die Speicherkarte zu bannen, leider aufgrund des Nebels über der Donau mit nur sehr mäßigem Erfolg. Ein kurzes Frühstück und wir brechen auf Richtung. Genau genommen ist der Tag heute als Verbindungsetappe geplant. Doch der östliche Teil Serbiens hat mehr zu bieten als nur im Tiefflug gerade aus. Ab km 50 südlich von Mladenovac entwickelt sich Serbien zu einem Kurvenparadies. Wir fahren über einsamste Hochebenen mit kaum Verkehr, aber auch entlang von Seen und Flüssen deren Verlauf die Strassen weitesgehend nachvollziehen. Diese Traumstrecke endet kurz vor Bor. Bor holt uns dann schlagartig wieder in die Wirklichkeit zurück. Eine ewig lange Gerade endet unter dem Begrüßungstorbogen im Kreisverkehr mit dem Denkmal des Werktätigen Bergarbeiters. Hier hat die Natur keine Chance mehr. Tagebau und Bergbau wechselt sich ab. Stromversorgung für die Kupferminen und -verarbeitung durchziehen die Landschaft. Eine autobahnähnliche Schnellstraße ist in die Landschaft geschlagen, die uns dafür überraschend schnell zur Bulgarischen Grenze führt.

Bulgarien – Vorurteile ziehen durch meinen Kopf. Erste Überraschung die Strassen sind besser, deutlich besser als erwartet und so gelangen wir in kürzester Zeit nach Vidin. Sind die Landstrassen deutlich besser als erwartet, so zeigen sich die Strassen der kleinen Stadt viel schlechter als angenommen. Schlaglöcher jeder Form und Größe sowie Baustellen säumen den Weg bis zum Hotel. Unsere Navis führen uns richtig, auch wenn wir es zeitweilig nicht mehr glauben. Das Stadtzentrum von Vidin ist ein eindrucksvolles Beispiel für die sozialistiche Monumentalarchitektur, gleichzeitig kündet die Fußgängerzone von verblichenem Reichtum. In Vidin treffen wir wieder die Donau, wie so oft auf unseren Osteuropatouren. Im Hotel geniessen wir nach dem strahlend heißen Tag den Pool. Der Poll schließt offiziell um 18.00 Uhr. Um 19.00 Uhr wissen wir warum. So schön die Donau ist, hier hat sie einen entscheidenden Haken. Alle Mücken dieser Welt scheinen nur auf uns gewartet zu haben. Dies nicht nur am Pool sondern überall in der Stadt.

Morgen fahren wir weiter Richtung Sofia. Bulgarien, bislang ein tolles Land.

Belgrad – Mladenovac – Petrovac – Zagubica – Bor – Veliki Izvor – Vidin 280km

Übernachtet haben wir im Hotel Anna-Kristina (http://www.annakristinahotel.com/). Sehr freundlich, gute Zimmer. Frühstück gut. Hotel können wir empfehlen, Vidin selbst nicht unbedingt. Liegt aber halt günstig.

 

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