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Guten morgen Slowenien. Ein Blick aus unserem Zimmer: Wir sind in Slowenien und – es regnet, na gut starten wir den Tag mit Café, Croissant und Blejske kremne rezine. Im Verlauf der Fahrt lerne ich noch das die Sava gar nicht unser Ziel ist, sondern das Karin eine Kremschnitten Testfahrt durchführen will. Da ich aber aktuell davon überzeugt bin das unser Ziel die Sava ist, geht es von Bled aus ein paar Kilometer zurück an den Zusammenfluß von Sava Bohinjka und Sava Dolinka.

DSC_7190Hier in Radovljica entsteht offiziell die Save. Somit ist dies  auch unser Kilometer Null der Flußbegleitung. Am Zusammenfluss sind  die beiden Grüntöne der Quellflüsse noch deutlich zu erkennen. DSC_7219Wenige 100m später geht es in einheitlichem grün weiter. Grünes Wasser und eine kräftig grüne Landschaft. Wir folgen der Sava so nah wie möglich auf großen Bundesstraßen aber auch auf den kleinen Regionalstraßen die immer wieder zur Sava direkt hinführen. Als kleines Schmankerl haben die Straßenbauern die Brücke in die Landschaft gesetzt. DSC_7216Brücken aus Holz, Beton oder Stahl, genauso wie Wasser werden einen wesentlichen Teil unserer Fotos der nächsten drei/vier Tage beherrschen. DSC_7196Aber nicht nur  Wasser und grün prägt die Landschaft, bereits  hier im Oberlauf wird die Save intensiv industriell genutzt sei es zum Antrieb oder zur Kühlung. Ab Ljubljana wird dies noch durch Stromgewinnung mittels Wasserkraftgewerke ergänzt. Die nächsten Tage werden zeigen das die Wasserkraftwerke einen ganz wesentlichen Einfluß auf die Save und die Menschen die an ihr leben haben. Trotz all dieser menschlichen Einflüsse behält die Save ihre eindrucksvolle grüne Farbe. DSC_7232

In Zagreb verlassen wir „unseren“ Fluß für den Rest des Tages.  Stadtbesichtigung steht auf dem Programm. Wir lassen uns von der Kabelbahn in die Oberstadt zur  Besichtigung der Kirchen und Schlösser bringen. DSC_7243

Zu Fuß geht es weiter, wir folgen den Klängen der Straßenmusik bis in die Fußgängerzone. Touristisch geniessen wir unser Abendessen in einem der vielen „typischen“ Grillrestaurants. Mein „Kleincomputer“ hält  noch einen Insidertyp für Motorradfahrer bereit und meldet 900m bis zum Ziel. 900m Luftlinie habe ich sofort  verstanden. Leider liegt in der Luftlinie der Hauptbahnhof und die  an- und abführenden Schienen. Die nächste Unterführung erzwingt einen etwas weiteren Umweg und so dauert es doch etwas länger bis wir in Neu Zagreb im Route 66 ankommen. Der Tipp versprach abends Live Musik und jeden Sonntag melancolic Blues. Gut Blues war es nicht und melancholisch schon gar nicht, aber Hard Rock ist auch Teil meines Musikgeschmacks und die Kneippe ist richtig gut.

DSC_7250Daher wird es doch etwas später bis wir wieder aufbrechen. Aufgrund der fortgeschritten Uhrzeit entscheiden wir uns für die Tram, okay erstmal in die falsche Richtung, die sofortige Korrektur an der nächsten Haltestelle bringt uns zurück zu unserem Hotel. Absolut unfreiwillig werden wir zu Schwarzfahrern, wirklich ganz ehrlich wir haben versucht ein Ticket zu kaufen, leider erfolglos. (In eine der nächsten Folgen dieser Serie werden wir noch mehr Tram schwarz fahren üben dürfen, ganz ehrlich, wirklich immer unfreiwillig.

DSC_7204Route: . Bled, Radovljica, Kranj, Mevode, Jevnica, Podkrnice, Krsko,Zapresic,  Zagreb 238km

Übernachtet haben wir im Brit Hostel Zagreb – Empfehlenswert

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