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manchmal lieb ich dich
manchmal haß ich dich
Irrenhaus, Lustmaschine, Brandruine
du reckst deinen Schizokopf in die Wolken rein
doch unterm weißen Smoking
bist du dreckig wie ein Schwein

so beginnt ein Song von Udo Lindenberg, und ich denke genau so kann ich auch meine Gefühle für New York beschreiben. In Summe habe ich nur wenige Stunden gehabt um einen Eindruck des Big Apple zu gewinnen, aber einen bleibenden Eindruck hat er bei mir doch hinterlassen. Tobendes Leben auf dem Times Square zu jeder Tages- und Nachtzeit. Autos, Trucks und natürlich Unmengen von Yellow Cabs drängen sich in den Strassen. Dazwischen wuseln Radfahrer, Mopedfahrer und Fußgänger. Überall im Zentrum ist es laut und grell, trotzdem finden sich auch ruhige Ecken. Hypermoderne Wolkenkratzer drängen sich an alte kleine Wohnhäuser.

Und natürlich Chinatown und Little Italy. Wir sind einmal quer durch New York gelaufen. Mit der LIRR bis Penn Station, runter bis zur Brooklyn Bridge schliesslich soll es in Brooklyn das beste Eis der Stadt geben. Gab es auch. Zurück mit dem Wassertaxi, zu Fuß weiter zur Central Station und zum Times Square. Irgendwo dazwischen haben wir uns noch ein Abendessen gefangen. Kurz vor Mitternacht zurück zur Penn Station, wieder in den Zug und um eins waren wir wieder im Hotel. New York im Zeitraffer. Wir haben viel und doch nichts gesehen.

Spontan würde ich sagen, da muß ich auf jeden Fall wieder hin – oder auch da will ich nie wieder hin. Mal sehen welche Meinung am Ende überwiegen wird. Eigene Meinung bilden? Schaut auf meine Bilder oder besser, kauft ein Ticket nach New York.

Meinen kompletten Fotostream von New York findet Ihr auf 500px.com.

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