Der Weg bis zur Transfogarasch ist kurz und trotzdem schmilzt meine Hoffnung dahin das noch wenig Verkehr ist. Mittlerweile ist die Passstraße fest in touristischer Hand. Wir kommen von der Nordseite und haben somit den kurzen Weg bis zur Passhöhe. Auf dieser 40km Strecke, die ähnlich ausgebaut ist wie das Stilfser Joch, ist jede dritte Serpentine fest in der Hand der Souvenir- und Brotzeitverkäufer natürlich auch mit dem entsprechenden Andrang auf die nicht vorhandenen Parkplätze. Die Tore auf 2000m Höhe sind geöffnet und wir können auf der Südseite talwärts fahren. Ein Motorradfahrendes Paar aus Niederbayern hatte uns gewarnt, die Südseite sollte in einem sehr schlechten Zustand sein. Dies haben wir aber anders erlebt. Bis auf ein ca. 20km langes zwischen See und Tal gelegenes Teilstück ist die Strassendecke in einem sehr guten Zustand und läßt uns die Kurven geniessen. Und vor den wirklichen Großen Löchern in der Strasse gibt es sogar Warnschilder und nicht nur Äste die in den Löchern stecken. :-).

Von der Transfogarasch geht es weiter Richtung Süden. Die ausgesuchten Strassen führen durch eine Tagebau und Industrieregion Rumäniens. Wechselweise sehr guter bis sehr schlechter Asphalt, kilometerlange Geraden und immer wieder eingestreute kleine Serpentinenstrecken lassen uns die Zeit wie im Flug vergehen.

Auch wenn es nicht so geplant war, kommen wir letztendlich doch bis zur Donau. Dies nicht zuletzt deshalb weil die Städte Orsova und Turnu Severin uns überhaupt nicht zum Übernachten einladen, Weder vom Preis noch von dem geringen Angebot. So fahren wir noch eine knappe halbe Stunde an der Donau entlang und finden eine nette kleine Pension und ein sehr gutes Abendessen.

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