Tschernovitz begrüßt uns am morgen mit Gewitter und Regen und so lassen wir den Tag langsam angehen und wirklich noch während wir die Motorräder bepacken läßt der Regen nach und wir können trocken starten. Wir schon, aber nicht die Strassen aus Blaubasalt mit immer wieder fehlenden Steinen. Ob Sie die rausnehmen um andere Strassen zu reparieren? Gas geben wird mit spontan durchdrehendem Hinterrad belohnt. Zum Glück war keine Vollbremsung notwendig. Das wäre sicher spannend geworden. Knapp eine Stunde später haben wir die Grenze erreicht. An allen Staus werden wir vorbeigewunken und geschlossener Fahrspuren werden für uns geöffnet so das wir beide Grenzkontrollen nach knapp 30min hinter uns haben. Am meisten Zeit haben uns die Reisenden aus Russland gekostet mit denen sich Pass- und Zollkontrolle auf der ukrainischen Seite sehr intensiv beschäftigten

 

Rumänien empfängt uns so wie uns die Ukraine verabschiedet hat, Sonnenschein, endlose Weite und bis zum Horizont reichende Strassen. Je weiter wir aber nach Rumänien hineinfahren desto abwechslungsreicher wird die Landschaft und auch der Strassenbau. Wir hatten uns am morgen überlegt das wir vielleicht in einem der Moldauklöster übernachten wollen. Kurz vor Targu Neamt erkennen wir auch schon die ersten Hinweisschilder. Wir fahren noch einige Kilometer weiter um uns dann doch von den von Süden heranziehenden schwarzen Wolken überzeugen zu lassen rechts abzubiegen und eines der Klöster aufzusuchen. Im Manastaire Varatec werden wir dann von Schwester Valentina auf herzlichste in französich begrüßt. Hatten wir gestern das Fürstenzimmer so beziehen wir heute ein kleines Klosterzimmer und fühlen uns genauso wohl. Der Besuch eines orthodoxen Klosters und seiner Kirche ist für mich absolutes Neuland und auch von der Lithurgie der Messe kann ich nur sehr wenig wiedererkennen. Dies kann aber auch an der Sprache liegen.

Advertisements